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benno.kuppler[at]jesuiten.org |
Arbeit: Segen und Fluch
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| Mein Vorgehen: |
Ich werde zu Ihnen in einer vorwissenschaftlichen Sprache, also umgangssprachlich sprechen als einer, der neugierig auf den Menschen ist.
[Mit theoretischem Anspruch formuliert, ist mein Beitrag narrative Theologie mit einer energetisch-ethischen Funktion. Diese sucht eine Bewegung in Gang zu bringen, zu ermahnen, aufzumuntern, zu trösten, fürzusprechen, zu berufen, eine Entscheidung herauszufordern, neue Lebensmöglichkeiten zu schaffen, zu verwandeln, zu bezeugen und zu bekennen. Die beiden anderen Funktionen dogmatischer Rede sind a] die logische und b] die ästhetische. Vgl. Siegfried Wiedenhofer, Hermeneutik II, Tübingen 1981, 101ff.]
| Die Folien wollen auf den Punkt bringen, wozu es oft vieler Worte bedarf. | |
| Die Musik soll Ihnen Zeit zum Nach-Denken geben. [F 5] |
Mein Ziel ist es nicht, dass Sie nach unserem gemeinsamen Gespräch heute beim Abendgebet Ihre Hände um einen Tausend-Mark-Schein falten, wie es die Collage der "Betenden Hände" eines stadtbekannten Nürnberger Künstlers zeigt, um sich selbst zu beweisen, dass Sie meinen Vortrag verstanden haben. [F 7]
| Meine Absicht: |
Meine Absicht ist es, Sie einzuladen, zu denken und nach-zu-denken, wo Ihr Handeln, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ethisch relevant ist. [F 8]
Nach meiner Darstellung haben Sie in der Diskussion das Recht und die Pflicht zu sagen, dass ich das Thema "Arbeit" sprachlich nicht begriffen habe oder nicht auf den Begriff bringen konnte. Denn der Lerneffekt, auch meines Vortrages, ist erst erreicht, wenn jeder selbst zu denken oder nachzudenken beginnt. [F 9]
Und damit Sie sich mental auf das Kommende vorbereiten können, lege ich Ihnen eine Folie mit der Gliederung meines Vortrages auf.
Musik n° 4
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Jeder, der den christlichen Glauben im Alltag leben will, stößt schnell auf eine Schwierigkeit: die Texte der Heiligen Schrift scheinen oft schwer in unser tägliches Leben übersetzbar zu sein. In Bildern einer uns fremden Kultur werden dort menschliche Erfahrungen zur Sprache gebracht, die uns auf den ersten Blick nicht mehr nachvollziehbar scheinen. Das soziale, ökonomische und politische Umfeld des Alten Testamentes und des Neuen Testamentes erscheint uns mit unserer eigenen Lebenserfahrung fremd. Das gilt auch für das Thema "Arbeit", weil die Bibel in einem landwirtschaftlich geprägten Umfeld geschrieben worden ist.
Wenn wir uns aber der Mühe unterziehen, die Texte der Bibel ein wenig intensiver zu studieren, vielleicht auch mit Hilfe von Kommentaren, dann sehen wir, dass in der Bibel Grundfragen des Menschen angesprochen werden, die auch heute noch unsere Fragen sind. Die Frage nach dem Wert und der Bedeutung der Arbeit für die Selbstverwirklichung des Menschen, ist ein großes Thema. Das kirchliche Lehramt, das sind der Papst und die Konzilien für die Weltkirche und die Bischöfe für ihre Diözesen, übersetzen immer wieder grundlegende Werte in die aktuelle Zeit in ihrer Sozialverkündigung. So will die Kirche in der Welt von heute die ihr aufgetragene Botschaft aktualisieren. [F 11]
Deshalb steht im Zentrum der katholischen Soziallehre die christliche Anthropologie, die Lehre vom Menschen. In der Geschichte der Philosophie und im Streit der Ideologien von Karl Marx, über den Liberalismus bis zu christlichen Deutungsversuchen unserer Tage stand und steht immer das richtige Verständnis vom Menschen im Mittelpunkt und "Arbeit" spielt dabei eine zentrale Rolle. Darüber will ich gleich mehr sagen.
Vielen von Ihnen sind sicherlich jene vier Grundsätze, auch Prinzipen genannt, bekannt, die immer wieder als wesentliche Bausteine der katholischen Soziallehre bezeichnet werden: Personalität - Subsidiarität - Solidarität - Gemeinwohl [F 12]
Einige Stichworte sollen Ihnen die Inhalte wieder ins Gedächtnis rufen:
| Personalität |
Der Mensch ist mehr als Individuum. Personsein weist immer auch auf den anderen, das Du, hin. Deshalb gehören die Individualnatur und die Sozialnatur im Menschen zusammen. Jeder Mensch ist Person: auch mein wirtschaftlicher oder mein politischer Gegner.
| Subsidiarität |
Zunächst einmal ist jeder Mensch und jede kleinere menschliche Gemeinschaft für sich selbst verantwortlich. Erst dann, wenn die kleinere Einheit sich nicht mehr selbst helfen kann, darf die größere Gemeinschaft Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Wenn dieses Prinzip nicht beachtet wird, droht der assistenzialistische Staat.
| Solidarität |
Als Grundsatz für sozialethisches Handeln meint Solidarität wechselseitige Verbundenheit und Verantwortlichkeit: Miteinander und füreinander. Als Parole ist Solidarität sicherlich in der Politik und Wirtschaft allgegenwärtig. Oftmals verstecken sich hinter diesem Begriff aber auch die Gruppenegoismen von Lobbies der politischen Parteien, der Interessenverbänden der Wirtschaft und der Gewerkschaften.
| Gemeinwohl |
Gemeinwohl meint, das Ganze der Gesellschaft nicht aus dem Auge zu verlieren. Gemeinwohl fordert soziale Gerechtigkeit in der Gestaltung der Gesellschaft, fordert Eigenverantwortung für das bene comune und nicht nur für den Eigennutz.
Gerade außerhalb des kirchlichen Milieus weiß man den Einsatz der Kirchen für das Gemeinwohl zu schätzen. Die katholische Soziallehre hat den Gemeinwohl-Begriff immer gepflegt und sich an der Zerstörung dieses Begriffes nicht beteiligt hat. Selbst das 'marxistisch-leninistische Wörterbuch der Philosophie' der alten DDR spricht davon, da$ das Gemeinwohl in der katholischen Lehre ein zentraler Begriff sei, und zitiert die Definitionen von Gemeinwohl aus 'Mater et Magistra' und 'Gaudium et spes'. Gemeinwohl auf eine kurze Formel gebracht: "Gemeinnutz geht vor Eigennutz".
Solidarität betont als Grundsatz die gemeinsame Verpflichtung und sichert als Rechtsprinzip die Subjektstellung der Person. Solidarität und Gemeinwohl lassen sich nicht trennen.
Auch das Subsidiaritätsprinzip ist über die katholische Soziallehre hinaus bekannt, wenn es auch manchmal fälschlich als "katholisches Dogma" bezeichnet wird. Denn das Subsidiaritätsprinzip, ausdrücklich formuliert im Jahre 1931 von Pius XI. in Quadragesimo Anno NE 79, ist ein sozialphilosophischer Grundsatz, eine reine Vernunfterkenntnis. In Bezug auf das staatliche Gemeinwesen ist die Subsidiarität schon ein Jahrhundert früher von Abraham Lincoln, dem Präsidenten der USA, ausdrücklich formuliert und dem staatsbürgerlichen Bewusstsein der US-Amerikaner eingepflanzt worden, wie P. Oswald von Nell-Breuning SJ nicht müde wurde zu betonen. Es wird auch kurz als "Kompetenzregel" oder als das "Recht der kleinen Lebenskreise" bezeichnet.
Prinzipien sind aber "weder christlich noch unchristlich, sondern entweder richtig oder falsch" [Nell-Breuning] sind. Spezifisch christlich ist aber die Lehre vom Menschen, die in der kirchlichen Sozialverkündigung entfaltet wird und für unser Thema "Arbeit" grundlegend ist.
Musik n° 6
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Die kirchliche Sozialverkündigung ist konstitutiver Teil der Glaubensverkündigung. Sie greift daher immer wieder auf deren Quellen zurück. Die Anthropologie, die Lehre vom Menschen, der katholischen Soziallehre gründet in der Bibel und der theologischen Tradition der Kirche. Einige wenige Hinweise sollen dies in Erinnerung bringen.
Die Gottesebenbildlichkeit des Menschen ist Grundlage der personalen Gleichheit aller Menschen [vgl. Gal 3, 26-28]. Im Heilsplan Gottes [vgl. Eph 1, 3-14] hat der Mensch seit der Schöpfung die zentrale Rolle inne. Er ist aufgerufen, die Schöpfung zur Vollendung zu führen. Das Wirken in der Welt ist Mitwirkung an der Vollendung des Reiches Gottes, das schon anfanghaft begonnen hat. Deshalb ist der Mensch das Maß auch für die Gesetze [vgl. Mk 2, 23-27].
Aus den zahlreichen anthropologischen Texten der Bibel lässt sich ein Menschenverständnis erheben, das in seinen Grundzügen eine 'Trias' bildet: Der Mensch ist - in gegenseitiger Durchdringung - ein personales Wesen, ein soziales Wesen und ein religiöses Wesen. Welche Konsequenzen dies für die Arbeit hat, werde ich später weiter entfalten. [F 13]
Die katholische Soziallehre entfaltet diese biblischen Grundlagen der Anthropologie in die konkrete Geschichtlichkeit und für konkrete Einzelfragen. Ein klassischer Text ist die Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" des Zweiten Vatikanischen Konzils, besonders in den ersten drei Kapiteln.
Musik n° 2
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Wenn ich Sie nach der Bedeutung des Begriffs "Arbeit" fragte, bekämen wir gleich eine interessante und vielseitige Diskussion. Den so oft der Begriff "Arbeit" verwendetet wird, so oft meinen wir damit sehr unterschiedliche Inhalte. Einige Synonyma für "Arbeit" und einige ergänzende Ausdrücke habe ich für Sie zusammengestellt. Ohne Mühe können Sie mir sicherlich noch andere Ausdrücke nennen. [F 14]
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"Arbeit" benutzen wir als einen Schlüsselbegriff, um Anschauungen und Deutungen des Menschen und seiner Rolle in der Welt zu ordnen und zu bewerten. Hören Sie einmal aufmerksam Politikern, Gewerkschaftern oder Unternehmern zu. Welche Konzepte werden da unausgesprochen vorausgesetzt, wenn diese über "Arbeit" reden. Vielleicht klingen Ihnen noch Ansprachen zum 1. Mai 1996 in den Ohren.
Wenn ich im weiteren über "Arbeit" spreche, meine ich immer ungenannt auch den Menschen mit, der eine Arbeit verrichten, der gleichsam "hinter der Arbeit" versteckt bleibt. "Arbeit" ist für mich eine Chiffre für konkrete Menschen. "Arbeit" kann ich nicht abstrakt als Thema behandeln. "Arbeit" und "Mensch" sind die beiden Seiten einer Münze.
Wie dramatisch der Zusammenhang von "Arbeit" und "Mensch" ist, macht der Blick in die jüngste Geschichte unseres Volkes deutlich. Am 8. Mai 1995 haben wir Deutsche mit wechselhaften Gefühlen der Kapitulation des Dritten Reiches gedacht. Seit Anfang März 1995 wurde an die Befreiung der zahlreichen Konzentrationslager erinnert. "Arbeit macht frei" - so war über dem Eingang eines Lagers zu lesen. Die menschenverachtende Ideologie des Nationalsozialismus konnte zynischer ihre Wertung des Menschen nicht auf den Begriff bringen.
Wenn wir miteinander im folgenden nach den Werten der Arbeit in der zeitgenössischen Kultur fragen, so wird implizit immer auch nach dem Wert des Menschen in unserer Gesellschaft zu fragen sein. Denn jede Arbeitsethik ist mit einem vorwissenschaftlichen Verständnis vom Menschen verbunden. Eine Lehre von der Arbeit ist ohne eine Anthropologie nicht zu entwerfen. [F 15]
Die steigenden Zahlen von Arbeitslosen machen bereits auf eine Schwierigkeit aufmerksam. Es wird immer schwieriger, unsere "westlichen" Länder als "Arbeitsgesellschaften" zu bezeichnen. Den klassischen "Arbeiter" gibt es fast nicht mehr, nur noch für die Sozialversicherung ist er von Bedeutung. Der technische Fortschritt, die Computerisierung hat manche Arbeiten nicht nur erleichtert, sondern einfachhin überflüssig gemacht. [F 16]
Trotz wachsenden Bruttosozialprodukts geht die Zahl der Erwerbsarbeitsplätze zurück, nicht nur in Deutschland. Die Grenze von 4 Millionen Arbeitslosenlosen soll im Jahr 1997 überschritten werden. [F 17]
Die steigenden Zahlen von ABM-Stellen verschleiern das Bild des Arbeitsmarktes in der Arbeitslosenversicherung. Auf Kosten der Solidarität der Gesellschaft in einem assistenzialistischen Staat werden in den privaten Betrieben Kosten gespart. Vielleicht haben wir in unseren Köpfen einen zu engen Begriff von "Arbeit" gespeichert, der nur die Erwerbsarbeit umfasst. Die Länder des realexistierenden Sozialismus hatten den Apostel Paulus sicherlich falsch interpretiert, als sie die Maxime einführten: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen."
Versuchen wir, uns einen knappen geschichtlichen Überblick zu verschaffen. Welchen Wert stellte die Arbeit für frühere Kulturen dar? Welche Ansichten haben sich bin in unsere Tage tradiert? Wo liegen die Unterschiede?
Musik n°8
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Aus der antiken Philosophie wissen wir, dass in Griechenland alle körperliche Arbeit, die mit Mühe verbunden war, ausschließlich Aufgabe der Sklaven war. Jeder Stand hatte ein eigenes Verständnis von seiner Aufgabe im Staat. Die Arbeit der Freien bestand im "Denken", in den Staatsgeschäften, den Anliegen der res publica. Arbeit als Mühsal, als Last war den Sklaven reserviert. Auch die antike lateinische Sprache unterschied "laborare", "facere" und "operare".
Das Christentum hat in der Tradition des jüdischen Glaubens immer zwischen vita activa und vita contemplativa unterschieden. Arbeiten ist Teilhabe am Schöpfungswerk Gottes. Der jüdische Sabbat und der christliche Sonntag sind deshalb Teilhabe am Ausruhen Gottes, über das uns das Buch Genesis berichtet. "Ora et Labora", die Mönchsregel des heiligen Benedikt, wurde bestimmend für die abendländische Kultur. Die Arbeit in der Landwirtschaft ordnete sich im Jahreskreis der Natur und nach dem Läuten der Glocken. Beim Läuten des Angelus, das ist um 12.00h, war es Zeit für das Mittagessen. Und wenn die Vesperglocken gegen 17.00h läuteten, kehrte man vom Feld nach Hause zurück. Es begann die Zeit der Muße.
Im 17. Jahrhundert wird aus dem animal rationale, dem vernunftbegabten Wesen des Menschen das animal laborans. Die Mechanisierung ist nicht mehr auf christliche Symbole angewiesen. Arbeit wird entpersönlicht, denn der direkte Zusammenhang mit dem Lebensunterhalt und der Arbeit geht verloren. Arbeit wird in Geld bewertet, mit dem er einzelne dann seine Lebensbedürfnisse befriedigt. Der Zusammenhang von Arbeit und Muße beginnt sich aufzulösen.
Unter dem Einfluss der protestantischen Ethik, vor allem durch Calvin, wird die Arbeit theologisch "spiritualisiert". Arbeitslast und Arbeitsmühe werden als gottgewollt "verherrlicht". Denn der berufliche Erfolg ist ein Zeichen, dass Gott mir gewogen ist und mein Heil sicher zu sein scheint [Prädestinationslehre].
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts treibt diese Entwicklung noch voran. Die Arbeit wird als "Entfremdung" erfahren und gedeutet, nicht nur von Karl Marx, sondern auch von christlichen Denkern wie Franz von Baader. Und doch sind es die Priester, die das einfache Volk in ihren moralischen Ansprachen an die Pflichten in der Arbeit erinnern. Die damals atheistischen sozialistischen Gewerkschaften, die Juristen, Ökonomen und Soziologen reden dagegen von den Rechten in der Arbeit und vom Recht auf Arbeit.
Die bäuerlichen und handwerklichen Produktionsverhältnisse waren mit kirchlichen Traditionen leichter zu versöhnen [Kult, Feier, Muße, Tagesablauf]. Die industrielle Produktionsverhältnisse folgen nicht mehr dieser kirchlichen Tradition. Die Maschinen kennen keinen Abend und keinen Morgen. Sie lohnen sich nur, weil ihre Anschaffung teuer ist, wenn sie lange laufen. Die Maschine nimmt den Menschen in ihren Dienst. Die Entwicklung des tertiären Sektors, der Dienstleistungen, bedeutet oft sogar eine Alternative zur kirchlichen Tradition von Kult, Feier und Muße im Tagesablauf. Die Freizeit wird kommerzialisiert. Immer mehr Menschen müssen auf den Sonntag als Ruhetag verzichten, damit andere Menschen in ihrer freien Zeit ihrer Erholung nachgehen können.
Arbeit wird nur noch als bezahlte Beschäftigung verstanden, nur noch als in Geld gewertete Leistung ist sie gesellschaftlich anerkannt. Damit werden viele Menschen in eine Krise gestürzt. Haus- und Erziehungsarbeit sind gesellschaftlich nichts wert, werden gesellschaftlich nicht anerkannt. Dies trifft vor allem Frauen. Als Hausfrau und Mutter hatten sie über Jahrhunderte eine sozial anerkannte Rolle in der Gesellschaft. Sie besaßen Kompetenzen, die gesellschaftlich relevant waren. Und heute? Viele Frauen meinen sich entschuldigen zu müssen, dass sie "nur" Hausfrauen sind. Die Gesellschaft verstärkt dieses Gefühl gegenüber Frauen. [F 18]
Als Anregung für einen Moment der Reflexion: Wenn Sie gefragt werden, wer Sie sind, wie antworten Sie dann? Nennen Sie Ihren Namen? Bezeichnen Sie sich mit Ihrer Berufsangabe? Nennen Sie einen Titel? Oder sagen Sie, was Sie gerne in Ihrer Freizeit machen, welche Musikinstrumente Sie spielen? Oder... oder... oder....
Musik n°9
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Oft erscheinen uns im Leben jene Dinge erstrebenswert, die wir gerade nicht selbst besitzen. Wir spüren, dass etwas einen Wert besitzt, wenn ein anderer es besitzt. So will ich mit Ihnen versuchen, nach dem Wert von "Arbeit" zu fragen, indem ich Ihnen darstelle, was Menschen empfinden, die keine Arbeit haben. "Arbeit" ist als Erwerbstätigkeit, als bezahlte Arbeit verstanden. [F 19]
Vier große Bereiche seien herausgestellt:
1. Soziale Isolierung
2. Schwächung des Selbstbewusstseins
3. Gesundheitliche und psychologische Schäden
4. Verdienstausfall
Vieles geht auf eigene Erfahrungen zurück, die ich bei Seminaren mit Langzeitarbeitslosen und ihren Ehepartnern gewonnen habe. Die KAB, die Katholischer Arbeitnehmerbewegung hatte dazu eingeladen. Wir wollten versuchen, Menschen wieder eine Hoffnung für ihr Leben anzubieten. Wir wollten miteinander Schritte vom Haben zum Sein gehen. Es gilt Sensibilitäten zu wecken für jene Werte, die jedem Menschen eigen sind.
Am Ende des Seminars habe ich die Teilnehmer eingeladen, dass jeder an sich selbst einen Brief schreiben solle. Darin sollte er ausdrücken, welche konkreten Schritte er in den nächsten zwei Monaten unternehmen will. Die Briefe wurden dann in einem Umschlag bei mir abgegeben. Ich habe nach zwei Monaten die Briefe an den jeweiligen Empfänger per Post geschickt. Viele haben die Briefe offen gelassen, damit ich sie lesen durfte.
Bei den meisten Personen stand im Mittelpunkt,
| dass sie sich seit langer Zeit zum ersten Mal wieder menschlich angenommen fühlten; | |
| dass sie zum ersten Mal Fremden gegenüber sagen konnten, sie seien arbeitslos, zum Teil erst nach mehreren Jahren; | |
| dass sie wegen gesundheitlicher Schäden keine Hoffnung haben, wieder eine bezahlte Arbeit zu finden; | |
| dass es schwer ist zu akzeptieren, ein wertvoller Mensch zu sein, wenn der Arbeitsmarkt sagt, dich brauchen wir nicht. |
Manchmal hat ein Teilnehmer nach dem Erhalt seines eigenen Briefes mir noch einmal geschrieben. Häufig waren die Briefe von Traurigkeit bestimmt. Der "Unwert", dass ich nur jemand bin, wenn ich Geld verdiene, ist weiter für das Lebensgefühl vieler bestimmend.
Was ist der Wert der Arbeit? Für die anderen? Für mich selbst?
Musik n° 7
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Ein zentrales Thema christlicher Anthropologie, wie ich eingangs schon ausführte, ist die Arbeit. Denn der Mensch arbeitet nicht nur, um sich dann mit dem verdienten Geld in der Freizeit zu verwirklichen, sondern er verwirklicht sich in der Arbeit selbst. [F 20]
Gehen wir einmal die drei Eckpunkte dieses Diagramms nach, um nach den Werten von Arbeit in einem weiten Sinn zu suchen. Ohne ausdrücklich auf Dokumente der katholischen Soziallehre einzugehen, können Sie diese drei Punkte aber in allen Dokumenten angesprochen finden. Es sei besonders auf "Laborem Exercens" [1981] hingewiesen. Diese Sozialenzyklika ist der Arbeit des Menschen gewidmet.
Die Naturalfunktion der Arbeit ist am leichtesten zu verstehen. Mit meiner eigenen Arbeit verdiene ich das, was ich zum Leben benötige. Früher waren dies einmal die Naturalien, die direkt zum Leben dienten. Später erhielt der Mensch für diese Naturalfunktion Geld, das er dann zum Kauf des Lebensnotwendigen verwandte.
Zu diesem Zeitpunkt zeichnet sich der erste Konflikt zwischen "Geld" und "Ethik" ab. Denn die Arbeit hat ihren Markt und Preis und die Güter des Lebens haben einen eigenen Markt mit eigenen Preisgesetzen. Es geht um Leistungsgerechtigkeit und Einkommensgerechtigkeit. Die Diskussion um den gerechten Preis und den später den gerechten Lohn bestimmt auch heute noch die Auseinandersetzung.
Auf einer höheren Ebene hat die Naturalfunktion dann auch mit unserem Umgang mit der Natur [Umweltschutz] zu tun. Denn sie ist auch heute noch die Grundlage unseres Lebens. Arbeit und Natur müssen in ein Gleichgewicht gebracht werden.
Die Personalfunktion zielt auf den einzelnen Menschen. Er kann sich mit seiner Arbeit selbst darstellen - nicht nur in der Arbeit als Politiker vor der laufenden TV-Kamera und offenen Mikrofonen.
Selbstdarstellung ist mehr als "fare bella figura". [F 21]
Aus der Personalfunktion leitet sich auch die sozialpolitische Forderung für eine Humanisierung der Arbeit ab. Arbeit, die nicht menschlich zu gestalten ist, sollte besser von Maschinen erledigt werden. Eine Arbeit aber, die vom Menschen eine Anpassung an die Maschine und deren Arbeitsweise verlangt, kann nur schwerlich menschlich genannt werden. [F 22]
Die Sozialfunktion der Arbeit bringt den einzelnen Menschen in Beziehung zu anderen Menschen. Durch diese Menschen erfährt der einzelne, dass seine Arbeit gesellschaftlich anerkannt wird [Sozialprestige]. Gerade das Beispiel der Hausarbeit zeigt jedem deutlich, dass die Arbeit im Haushalt und bei der Erziehung der Kinder gesellschaftlich nicht mehr anerkannt ist und deshalb viele Frauen, verständlicherweise, in den Berufen tätig werden wollen, für die sie eine Ausbildung erhalten haben. Hausarbeit, die nicht bezahlt wird, gilt häufig als sozial nicht anerkannt. [F 23]
Aus der Sozialfunktion leitet sich auf einer höheren Ebene dann die Forderung nach Mitbestimmung am Arbeitsplatz, im Betrieb und auf Unternehmensebene ab.
Der Mensch ist also mehr als Individuum. Als Person ist er einmalig und in seiner Würde zu schützen. Das ist der Refrain der christlichen Anthropologie. Nell-Breuning betonte deshalb immer die Wichtigkeit der biblisch-christlichen Anthropologie auch in der Auseinandersetzung mit der Anthropologie von Karl Marx und seinen Epigonen und gegen die Wirtschaftsliberalen.
Für das Wirtschaftsgeschehen ist die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Anthropologie von großer Bedeutung. Auch für den Sozialprozess im Binnenmarkt der EU hat dies ethische Konsequenzen, wenn das Soziale nicht nur ein Anhängsel an der Wirtschaftspotenz sein soll.
Denn Menschen sollten nicht entwurzelt werden. [F 24]
Ohne in eine Auseinandersetzung mit anderen Anthropologien zu treten, die für die Gestaltung der Gesellschaft bestimmend wurden, sei auf folgende zwei Menschenbilder verwiesen: das liberalistische und das materialistische.
Neben diesen ideologischen Ausformungen finden sich aber auch in anderen Religionen unterschiedliche Menschenbilder, etwa bei Muslimen, Hindus, Buddhisten und Confuzianern. Das christliche Person-Verständnis ist gerade in der Begegnung mit diesen wichtig. Dort hängt der Wert der Person oft von ihrer Stellung innerhalb einer Gruppe oder Kaste ab.
Die drei Eckpunkte der Arbeit sind immer wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Zusammen mit den erwähnten Prinzipien der Soziallehre sind die Grundlage für eine Gesellschaft, die in der christlich-abendländischen Kulturtradition stehen will.
Die biblisch-christliche Anthropologie mit den zwei Polen, der Schöpfung durch Gott und der Erlösung durch das menschgewordene Wort Gottes in Jesus Christus, inspirieren das Engagement der Christen in der Welt. So konnte das Zweite Vatikanische Konzil in der Pastoralkonstitution Gaudium et Spes formulieren:. [F25]
"Auch im Wirtschaftsleben sind die Würde der menschlichen Person und ihre ungeschmälerte Berufung wie auch das Wohl der gesamten Gesellschaft zu achten und zu fördern, ist doch der Mensch Urheber, Mittelpunkt und Ziel aller Wirtschaft." [GS 63]
Welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen, werden Sie sich fragen? Versuchen Sie sich selbst an einer Antwort in einem Momente der Stille.
Musik n° 5
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Der Komplementärbegriff zu "Arbeit" ist "Muße", nicht einfachhin "Freizeit". Denn in der "freien Zeit" bin ich nicht frei, das zu tun, was ich will. Viele Aufgaben müssen neben und außerhalb der Arbeitszeit erledigt werden. Denken Sie nur an die Zeit, die Sie etwa auf Behörden oder im Wartezimmer eines Arztes schon verbracht haben. Ich empfinde diese Zeit nicht als Muße.
Notwendig ist aber eine "kreative Muße", ein zielgerichtetes, aber zweckfreies Tun, z.B. Musik, Kunst, Sport. Als Ergänzung zur Arbeitszeit brauche ich einen "zeitlichen Spiel-Raum". Die Zeit darf nicht meiner Reproduktion für die nächste Runde der Arbeit dienen. Sie muss mir Freude machen. Sie darf mich auch anstrengen. Sie kann mich alleine finden oder mit Menschen, die ich mir bewusst ausgesucht habe.
Muße ist der Gegenentwurf zu "time is money".
Muße ist Zeit, ohne nach dem Nutzen derselben zu fragen. Schauen Sie einmal einem kleinen Kind zu, das sich unbeobachtet fühlt, wie selbstverloren dies mit "nichts" spielen kann.
Musik n° 4
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Giuseppe Prezzolini [1882-1982] teilt in seinem "Codex della vita italiana" die Italiener in zwei Kategorien: "i furbi e i fessi", die "Cleverle" und die "Dummerle". Mit unwesentlichen landsmannschaftlichen Varianten gilt dies inzwischen auch für Deutschland, wie ich meine. Ein Dummerle ist, "wer seine Bahnfahrkarte voll bezahlt, wer nichts gratis ins Theater kommt, wer keinen Onkel, keinen Freund der Frau, keinen einflussreichen Bekannten bei Gericht, in der Schule usw. besitzt, ... wer seine wirklichen Einkünfte bei den Steuern erklärt, wer zu seinem gegebenen Wort steht." "I fessi, die "Dummerle", handeln nach Prinzipien, i furbi, die "Cleverle" nach Zwecken." Italien komme als Land deshalb voran, weil es die "Dummerle" gibt. "Sie arbeiten, zahlen und gehen daran zugrunde. ... I Furbi tun nichts, geben aus und genießen." [vgl. Jens Petersen, Quo vadis, Italia? Ein Staat in der Krise, Beck-Verlag München, 1995, S. 39]. [F 26]
Dann bin ich selbst wahrscheinlich un fesso con un bel pò di furbizia, ein Dummerle mit Cleverness. Denn ich genieße gerne das Leben, suche aber auch die Muße. Und doch gehört die Arbeit wesentlich zu meinem Leben.
Was kann nun der Wert der Arbeit in unserer zeitgenössischen Gesellschaft sein? Zunächst versuche ich als fesso, als "Dummerle", eine Antwort. Dann mache ich il furbo, das "Cleverle".
Ich bin nur dann Mensch, wenn ich alle drei Dimensionen lebe: Personalität, Sozialität und Transzendenz, und als Person bin ich mehr als ein Individuum. Um mich selbst zu entfalten, dient mir die Arbeit. Arbeit bedeutet dann aber nicht notwendig eine bezahlte Tätigkeit. Durch meine Arbeit drücke ich mich selbst aus, trete in Kontakt mit den Menschen um mich und habe Teil an jener transzendentalen Dimension, die sich im Schöpfungsauftrag ausdrückt.
Arbeit im weiten Sinne hat also immer ein Ziel. Sie will ein Beitrag sein für die Gestaltung der Welt, die mir als Christ bei der Taufe bereits als Aufgabe übertragen ist und die ich bei meiner Firmung als Erwachsener bewusst neu annehme.
Wenn ich als Person diesen weiten Begriff von Arbeit akzeptiere, stimme ich implizit auch den Forderungen der anderen sozialen Prinzipien zu: der Solidarität, der Subsidiarität, dem Gemeinwohl. Leiten lasse ich mich dabei von der sozialen Liebe und sozialen Gerechtigkeit.
Dieses sind die Gestaltungselemente für ein menschliche Gesellschaft. Sie machen Arbeit zum Segen.
Deshalb aber bin ich un fesso. Es sind wertvolle Prinzipien, die mich etwas kosten. Der Preis ist hoch. Denn er fordert von mir, nicht nur auf mich und mein Wohlbefinden zu schauen, sondern auch die Gesellschaft um mich im Auge zu behalten. Da gibt es keine fertigen Rezepte, wie die Gesellschaft zu gestalten ist. Immer wieder werde ich zusammen mit allen Menschen guten Willens versuchen müssen, Konzepte neu zu überdenken und zu ändern. Es ist ein inkarnatorische Aufgabe: auch Gott ist sich nicht zu schade gewesen, um den Logos in Jesus Christus Mensch werden zu lassen. Wir brauchen immer wieder die Umkehr der Herzen, um unsere Gesellschaft und damit auch die Arbeit menschlicher zu gestalten.
Da ist es - theologisch oder religiös gesprochen - eine echte Versuchung, il furbo, das "Cleverle", zu machen. Denn er fragt nur, was es ihm nutzt. Pagerà un altro. Die Gesellschaft soll’s zahlen.
Wir finden uns hier an der Nahtstelle zwischen Gesellschaft und Staat, an der Unterscheidung von Person und Individuum. Sie werden bemerkt haben, dass ich bisher das Wort "Staat" nicht verwendet hatte, sondern immer nur von Gesellschaft sprach. Das Thema "Arbeit" wird nämlich schnell verkürzt auf die Frage, wie der Staat Arbeitsplätze schaffen oder erhalten kann. Der Staat präsentiert sich als Summe von Individuen. Es gibt aber nur eine schwache Identifikation des Einzelnen mit dem Staat und seinen Aufgaben. Der Staat wird als das Gegenüber des Einzelnen gesehen, der an diesen nur Forderungen zu stellen hat.
Die aktuelle Diskussion um die Sozialsysteme macht dieses Dilemma offensichtlich. Der Staat hat nicht mehr die finanziellen Mittel, um das bisherige System zu finanzieren. Es gab und gibt zu wenige fessi. Aber in den öffentlichen Diskussionen wird der Eindruck vermittelt, es geschehe ein Unrecht, wenn die Sozialsysteme geändert würden.
Das Unrecht aber besteht darin, dass sich viele Einzelne als furbi, als "Cleverle", verhalten haben und noch heute verhalten wollen. Sie begreifen den Staat als Institution, die ihnen den Genuss des Lebens sichern muss. Da die Zahl der fessi, der "Dummerle" sinkt und zugleich die Ansprüche der furbi wachsen, kommt es zu dieser Schere der Kosten, die nicht mehr zu schließen ist. Es sind die kommenden Generationen, die dieses ambivalente Verhalten früherer Generationen teuer zu bezahlen haben. I furbi, die "Cleverle", sind Schmarotzer des Gemeinwohls. Ihr Verhalten ist asozial und leugnet wesentliche Dimensionen des Menschseins, die zum christlich-abendländischen Kulturerbe zählen.
Dass der Mensch aber viele Tätigkeiten ausüben kann, die nicht alle bezahlt sein müssen, macht erst den originären Wert der Arbeit aus, den Wert der Arbeit einer Person. Und Muße ist als neuer Reichtum zu entdecken.
Nur vom Menschen als Person her ist Arbeit als Selbstentfaltung zu verstehen. Es gibt genügend Menschen, die sich in ihrer beruflichen Tätigkeit nicht als Person erfahren, sondern als ein Funktionsträger, der eine Leistung zu vollbringen hat, die in Geld abgegolten wird. Sie suchen in ihrer Freizeit die Selbstverwirklichung
Nicht nur unsere Gesellschaft und diese Republik brauchen i fessi, die "Dummerle". Wenn i fessi es lernen, neben der Arbeit auch die Muße zu pflegen, wären sie die richtigen Staatsbürger und Glieder einer menschlichen Gesellschaft von morgen. Wo Arbeit aber nur Geldquelle bedeutet, und das gilt für viele Berufstätige, wird sie zum Fluch. Fluch im alttestamentlichen Sinne des Buches Genesis: sie ist Mühsal, Anstrengung, Entfremdung.
Musik n°2
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| Musik n° 9 Tomaso ALBINONI Andante from Violin Concerto Opus 10, No. 4 [2] 2'37" |
| Musik n° 7 Antonio VIVALDI Largo from Concerto for Recorder & Orch., RV 108 [2] 2'04" |
| Musik n° 5 Antonio VIVALDI Largo from Concerto for Two Violins & Cellos, RV 564 [2] 2'54" |
| Musik n° 4 Domenico SCARLATTI [Orch. Avison] Adagio from Concerto No. 8 [1] 1'34" |
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| F 1 Prediger | F 15 Zwei vor Computer/Fabrik |
| F 2 Hörsaal [Handelsblatt] | F 16 "Wir sparen ein" |
| F 3 Herde zu Hirten [FAZ] | F 17 Zirkusdirektor: Arbeitslosigkeit |
| F 4 Pastor treibt Banknoten in Kirche | F 18 Familie/Einkauf |
| F 5 Mein Vorgehen | F 19 Arbeitslosigkeit bedeutet ... |
| F 7 Betende Hände [Wirtschaftswoche] | F 20 "Kreatives Dreieck" der Arbeit |
| F 8 Meine Absicht | F 21 Bücherschreiber |
| F 9 Schule | F 22 Mensch-Aufziehfigur |
| F 10 Meine Gliederung | F 23 Zeiten Mann/Frau |
| F 11 Vescovo [sole-24-ore] | F 24 Gastarbeiter entwurzelt |
| F 12 Prinzipien der KSL | F 25 Text von GS 63 |
| F 13 Personalität [Trias] | F 26 Kniefall vor $ |
| F 14 Begriffe "Arbeit" |
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