Krise als Chance. Arbeitsbiographie als persönliche Herausforderung
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Dr. Benno Kuppler

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Krise als Chance. Meine Arbeitsbiographie als persönliche Herausforderung
Stichworte von P. Dr. Benno Kuppler SJ, www.we-wi-we.de
Gedanken zum Abschluss des Workshops "anders wieder anfangen"
am 21. Mai 2003 im Akademiker-Centrum München

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Arbeitsbiographien - ein spiritueller Spaziergang durch wirtliches und unwirtliches Gelände

Die Gestaltung der Identität beim Erzählen der Lebensgeschichte

Catania 1995: "Arbeit. Werte und Interpretationen in der zeitgenössischen Kultur", "Lavoro & Tempo Libero. Convegno di studi", Catania 11-12 Maggio 1995;
Frage an die Teilnehmer:

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"Als Anregung für einen Moment der Reflexion: Wenn Sie gefragt werden, wer Sie sind, wie antworten Sie dann? Nennen Sie Ihren Namen? Bezeichnen Sie sich mit Ihrer Berufsangabe? Nennen Sie einen Titel? Oder sagen Sie, was Sie gerne in Ihrer Freizeit machen, welche Musikinstrumente Sie spielen, dass Sie verheiratet oder ein Ordenschrist sind? Oder... oder... oder...."
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"Come spunto per un momento di riflessione, se vi chiedo, chi siete, cosa rispondete? Dite il vostro nome? Non vi presentate con la vostra qualifica professionale? Dite un titolo? oppure dite quelle che fate volentieri nel vostro tempo libero, gli strumenti che suonate, che siete sposati o che siete una religiosa o un frate? oppure.. oppure... oppure."

Arbeit versus Muße

Der Komplementärbegriff zu "Arbeit" ist "Muße", nicht einfach hin "tempo libero". Denn in der "freien Zeit" bin ich nicht frei, das zu tun, was ich will. Viele Aufgaben müssen neben der Arbeitszeit erledigt werden. Denken Sie nur an die Zeit, die Sie etwa auf Behörden schon verbracht haben. Ich empfinde diese Zeit nicht als Muße.

Notwendig ist aber eine "kreative Muße", ein zielgerichtetes, aber zweckfreies Tun, z.B. Musik, Kunst, Philanthropie. Als Ergänzung zur Arbeitszeit brauche ich einen "zeitlichen Spiel-Raum". Die Zeit darf nicht meiner Reproduktion für die nächste Runde der Arbeit dienen. Sie muss mir Freude machen. Sie darf mich auch anstrengen. Sie kann mich alleine finden oder mit Menschen, die ich mir ausgesucht habe.

Muße ist der Gegenentwurf zu "time is money". Muße ist die Zeit, ohne nach dem Nutzen zu fragen. Schauen Sie einmal einem kleinen Kind zu, das sich unbeobachtet fühlt, wie selbstverloren dies mit "nichts" spielen kann.

Einige Stich-Worte

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Krise [griechisch] Unsicherheit, bedenkliche Lage, Zuspitzung, Höhepunkt, Not, Entscheidung, Wendepunkt

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Krise [chinesisch] Gefahr und Chance

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Aus-Bildung Wir bilden uns aus. Mit spätestens 25 sind wir "fertig".

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Ab-Schluss Deckel drauf. Das war es dann!

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Fort-Bildung Das Abseits als Ziel des Lernens

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Nach-Denken Der englische Begriff "to reflect" hat eine ganz andere Bedeutung!

Was ist eine Krise?

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plötzliche Unterbrechung der Lebensnormalität

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Schock erzeugt eine Veränderung des Rhythmus

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nicht Leid, sondern Konfusion und Orientierungslosigkeit

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Umorientierung in ihrem Handeln und Denken

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Auseinandersetzung mit den eigenen Werten

Charakteristik einer Krise...

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Identität, Kompetenz, das Leben einigermaßen selbständig gestalten zu können, sind bedroht.

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Hilflosigkeit, Eindruck, es werde sich nie mehr etwas zum Guten hin verändern.

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Krise bedeutet und bedingt Entwicklung. Jede Krise geht aus einer Entwicklung hervor und mündet in einer Entwicklung.

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Krisen stören gewohntes Verhalten und lösen Möglichkeiten für Veränderungen aus.

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Krisen können das Selbstbewusstsein eines Menschen jedoch auch zerstören, falls keine geeigneten Bewältigungsstrategien gefunden werden.

Arten von Krisen

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Zufallskrisen: z.B. Erkrankung, Unfall, Entlassung, Arbeitslosigkeit, Verlust von Einkommen, Verlust des Status

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Identitätskrisen: z.B. Veränderungen im sozialen Netzwerk, in Arbeit und Leistung, bei Werten

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Entwicklungskrisen: z.B. Partnersuche, Heirat, Schwangerschaft, plötzlicher Tod

Auswirkungen von Krisen

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für die betroffene Person subjektiv bedeutsam und von starker emotionaler Beteiligung geprägt

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eine Veränderung im bisherigen Lebensmuster

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wirkt überwältigend, lähmend, zerstörend

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Gedankengänge diffus

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Gefühle sehr ambivalent und unkontrollierbar.

Krisenintervention

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Mit der Krise in Kontakt kommen. [Krise = Aufgabe]. Chance und Bedrohung sehen

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Angst wahrnehmen und aufnehmen

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Überblick schaffen helfen: Wo ist das Hauptproblem? [Nicht bloß der Auslöser.]

Ziel

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Stabilisierung der gefährdeten Bereiche durch Entlastung, externe Ressourcen, Beruhigung. Hinführen zu einer realistischen Selbst-, Fremd- und Situationswahrnehmung. Einbezug des sozialen Netzwerkes. Neue Einstellungen, Verhaltensweisen und Bewältigungsformen entwickeln helfen.

Die Rolle der Begleiter in Krisensituationen

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Verhalten: Sich sorgen um den Anderen

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Guter Zuhörer/in sein

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Sich einfühlen in die Situation und die eigenen Gefühle mitteilen

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Stress, Angst erkennen und zugestehen [Anteilnahme]

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Verständnis mitteilen

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Helfen, dass der Betroffene und seine Angehörigen ihre Gefühle und Gedanken aussprechen können

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Stellvertretend wahrnehmen, was das Gegenüber wirklich beschäftigt

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Subjektive Belastung immer wieder neu einschätzen

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Den Betroffenen dort abholen wo er sich gerade befindet

Keine Ratschläge

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Kein schnelles Lösen des Problems

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Keine Lösung "auftischen": Misstrauisch sein, wenn ein "Berater" weiß, was für Sie "richtig" ist.

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Keine wertende Beurteilung des Schweregrades des Ereignisses

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Das Finden von Alternativen und das Entscheiden erleichtern

Krisen - sind auch immer Chancen

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Wer mit Krisen rechnet und über sie etwas Bescheid weiß, wird besser überleben.

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Langfristig bleibt nichts so, wie es war. Die Veränderung ist das Normale. Anpassung ist eine Notwendigkeit, um zu überleben. So steckt in jeder Veränderung und natürlich auch jeder Krise eine Chance.

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Wichtig ist, dass man gerade bei aufgezwungenen Veränderungen nicht vergisst, dass man dadurch seine Lage auch verbessern kann.

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Wenn du dich also schon verändern musst, dann denke immer darüber nach, ob du deine Situation nicht dabei wesentlich verbessern kannst!

Aus dem Reagieren wird ein Agieren!

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Arbeitslosigkeit war der Ausgangspunkt für viele neue Unternehmen .

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regelmäßig aufschreiben, was mir wirklich Freude gemacht hat, d.h. sich ein Freudenbuch [Joybook] anlegen; in Krisenzeiten darin "lesen", wie er die Krise überwinden kann.

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Eine große Beruhigung in der Krise ist, zu sehen, dass ich nicht allein bin: soziales Netz haben, aufgefangen werden.

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suche Kontakt zu positiv und konstruktiv Gestimmten

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professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen;
Buchtitel: Terrence Real: Mir geht’s doch gut. Männliche Depressionen. Bern, München, Wien: Scherz Verlag, 1999, 383 S.

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sich von der früheren Situation zu verabschieden

Das Neue Lernen.

Von der belehrten zur lernenden Gesellschaft. Anmerkungen des Zukunftsforschers Matthias Horx zum wichtigsten Wertewandel unserer Tage.

Unsere Weltbilder sind geprägt von einem statischen Begriff der Qualifikation, die wir uns im Leben einmalig durch "Abschlüsse" erarbeiten. Um dann für den Rest unseres Lebens dafür "abgezahlt" zu werden.

Unsere Menschenbilder sind geprägt von einem Paradigma des "fertigen Menschen". Erwachsensein bedeutet, irgendwann mit 30 seinen "Platz im Leben" gefunden zu haben. Eine Sesshaftigkeit der Identität, die sehr wenig mit offenem Werden, mit einer Utopie der Reifung zu tun hat.

Die Bilder des Menschen, die unsere pädagogischen Techniken geprägt haben, stammen tief aus dem frühen Industriezeitalter...

Die vier Prinzipien des "Industrial Age"

Standardisierung

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allgegenwärtige und universelle Rastersystem; Produktion großer Mengen gleichförmiger Produkte bei stets steigender Produktivität; ISO-Norm; Fordismus und den Taylorismus

Spezialisierung

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möglichst arbeitsteilige Prozesse und Produktionsformen; Nachfrage gilt dem Spezialisten; klassische Spezialisierung in der Alltagskultur der Geschlechter

Synchronisierung

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Mittelalter: leben in einem Zeitkontinuum, das an die Natur angepasst war. Fabriken brauchen Öffnungszeiten und Laufzeiten, den Rhythmus der Stechuhr und des Maschinentaktes.

Zentralisierung

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Das Zauberwort der industriellen Ära lautet GROß!

Wandel der Funktion von Wissen: agrarische Welt; industrielle Welt ist Wissen; langfristig eingesetztes Kapital als Schlüsselressource; Wissens- Ära verändert sich Wissen schnell, organisiert sich in Netzen, wandert quer über den Globus und erzeugt einen allgegenwärtigen Innovationsdruck.

Die Veränderung der Arbeitswelt

Lebensarbeitszeit wird anders verteilt und organisiert.

Fünf "Educational Challenges"

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frei nach einem Text in der amerikanischen "The Futurist"

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Herausforderung 1: Educational Choice

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Herausforderung 2: Self-Learning

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Herausforderung 3: Updating the Teaching Profession

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Herausforderung 4: Die neue Nähe von Ökonomie und Lernen

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Herausforderung 5: Das neue Menschenbild

Jede Kultur, vor allem die pädagogische Kultur, benötigt in ihrem Kern ein stimmiges Menschenbild. Wie aber könnte ein zukunftsfähiges Menschenbild aussehen, auf das wir uns einigen könnten? Und was unterscheidet dieses Menschenbild vom alten, humanistischen Bildungsideal?

Zuerst können wir wahrscheinlich recht schnell definieren, wo wir nicht hinwollen: Du kannst morgen Millionär sein, wenn du es willst! - so schreien es uns die neuen Motivationstrainer ins Hirn. Der Mensch als Superman, als mobiler börsenfesten Tausendsassa?

Betty Zucker [www.bettyzucker.ch] vom Züricher GDI hat in einem magischen kleinen Aufsatz neulich als eine Art Gegenentwurf den Begriff des "Zweitausend-Sassas" geprägt. Er verfügt über folgende Eigenschaften:

Treibsandtauglichkeit

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Sie lassen sich nicht von Ungewissheit verunsichern, sie "können laufen ohne festen Grund".

Kollektivintelligenz

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Sie können Netzwerke und Freundschaftsnetze nutzen und in sie investieren [vor allem Zeit].

Leidenschaft

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Sie können durch Frustrationen und Widerstände gehen, ohne ihre Vision zu verlieren.

Self Branding

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Sie begreifen sich selbst als Marke, als "brand", den man gestalten und entwickeln kann.

Selbstschutz- und Widerstandsfähigkeit. ["Resiliance"]

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Sie haben aber auch die Fähigkeit, "Nein" zu sagen, wenn es der Selbstentwicklung dient. Scheitern ist für sie kein Tabu, sie sind Wiederaufstehmännchen.

Bild der Persönlichkeit, das Brüche zulässt, Schwächen, Abgrenzungen, Verletzlichkeiten

Work-Life-Balance

Das ist der Kern des neuen, existentialistischen Problems der Menschen. Entwicklung im Spannungsfeld von Beruf, Familie und Freizeit

"Was uns bevorsteht, ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist, also die einzige Tätigkeit, auf die sie sich versteht."

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Hannah Arendt brachte diese Aussage im Jahre 1958 zu Papier.

Wie geht es weiter?

Raum zum Treffen ist angeboten! Was wird von wem wann wo getan? "Freiwillige vor!" Mailingliste; Forum auf der Homepage von www.anderswiederanfangen.de; Lose Begegnungen von unterschiedlich interessierten Menschen;

Links zum Thema:

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Arbeit und Beruf

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Arbeitslosigkeit

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Freizeit als neuer Reichtum

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Wirtschaftsethik

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Themen/Stichworte/Suchbegriffe rund um "Wirtschaftsethik"

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Beruf & Familie http://www.beruf-und-familie.de

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Krisen - sind auch immer Chancen. Krise, Chance http://www.praxilogie.de/krisen.html

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Was ist eine Krise? http://home.intergga.ch/schmidt/trauer/krise.htm

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Zukunftsforscher Matthias Horx am 23. September 2000 auf dem 2. NetzWorkShop in der Gesamtschule Bonn-Beuel

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Work-Life-Balance, verschiedene Links

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http://www.work-and-life.de/

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http://www.worklifebalance.com/

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http://www.tuc.org.uk/work_life/index.cfm?mins=219

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http://www.mapnp.org/library/prsn_wll/wrk_life.htm

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Workaholics. Wenn Arbeit zur Droge wird

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