Ethik bei knapper Kassen
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Ethik in Zeiten knapper Kassen
Unternehmer zwischen Markt und Moral

Verband Bayerischer Papierfabriken e.V. - Arbeitgeberverband Bayerischer Papierfabriken
München, Hotel Bayerischer Hof - 16. Mai 2003

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1. Reizworte

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Ethik, knappe Kassen, Unternehmer, Markt, Moral

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Knappe Kassen

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immer ein Thema: Schatztruhe Engelsburg, Hans Eichel heute, Kaiser Titus Flavius Vespasian
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Pecunia non olet, Zu gut deutsch: Geld stinkt nicht. Ein Zitat des römischen Kaisers Titus Flavius Vespasian [9-79 n. Chr.; Kaiser 69-79 n. Chr.], ausgesprochen zu seinem Sohn in Bezug auf das aus der Steuer auf Bedürfnisanstalten eingekommene Geld... Bei den Römern war es ein Ort der Geselligkeit. Denn damals waren die zahlreichen öffentlichen Toiletten, erstmals unter Kaiser Vespasian gebaut, nicht nur ein Ort der Hygiene, sondern auch des Beisammenseins. Man saß sich auf kreisförmig oder im Viereck angeordneten Sitzen gegenüber ohne Trennwände. Das Ergebnis der Sitzung wurde durch ein ausgeklügeltes Rohrleitungssystem abtransportiert. Nicht nur wegen der sanitären Infrastruktur sollte Vespasian der Nachwelt im Gedächtnis bleiben.

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Das Abwasser-System hatte auch wirtschaftliche Folgen: Denn das Persil des Altertums war alter Urin. Der bildet, wenn er fault, Ammoniak, das Wäsche wie Seife entfettet und reinigt. Der Kaiser machte sich dieses Phänomen zu Nutze und errichtete ein Monopol auf Harn. Das wurde von den latrinae publicae abgeholt und an Wäschereien verkauft. Als sich Sohn Titus über den Geruch, den der Transport des Seifenersatzes nach sich zog, beschwerte, wies ihn der Vater zurecht: "Pecunia non olet"? Geld stinkt nicht.

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Spare zur rechten Zeit, so hast du in der Not.

Ethik

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§40 AO [Gesetz- oder sittenwidriges Handeln] Für die Besteuerung ist es unerheblich, ob ein Verhalten, das den Tatbestand eines Steuergesetzes ganz oder zum Teil erfüllt, gegen ein gesetzliches Gebot oder Verbot oder gegen die guten Sitten verstößt. Selbst bei kriminellen Handlungen. Der Staat verdient sogar am Verbrechen mit!

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Eine Wuchermiete etwa ist nach Wirtschaftsstrafgesetz strafbar, aber dennoch wäre der Vermieter verpflichtet, auf die Wuchermiete Steuern zu zahlen - selbst dann, wenn die Gewinne aus dem rechtswidrigen Rechtsgeschäft anderweitig "abgeschöpft" werden. Wer ein nicht angemeldetes Fahrzeug in den Straßenverkehr bringt, schuldet beispielsweise dennoch Kfz-Steuer [§1 Abs. 1 Nr. 3 KraftStG; vgl. auch Urteil des BFH nach BStBl. 86, 763]. Selbst Diebstahl, Raub und Hehlerei unterliegen der Einkommens- und der Umsatzsteuer, ebenso wie etwa auch Drogen-, Waffen- oder Menschenhandel. Haben wir da nicht ein nettes Steuerrecht? Und man könnte sogar zu dem Schluss kommen, dass der Staat durchaus an den ja nicht gerade geringen Summen interessiert sein könnte, die da so zusammenkommen, aber das ist natürlich eine böse Unterstellung, die wir gegen unsere rechtschaffenen und gesetzestreuen Volksvertreter nicht gelten lassen wollen, keinesfalls, niemals!

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Steuervergünstigungen aufgrund von Straftaten: Bestechung, Korruption.

Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral ...

In der "Dreigroschenoper" spiegeln sich Bert Brechts Ansichten über das Wirtschaftsleben. Da singt Macheath in seiner Ballade über die Frage: "Wovon lebt der Mensch?":

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"Ihr Herrn, die ihr uns lehrt, wie man brav leben
Und Sünd und Missetat vermeiden kann,
Zuerst müsst ihr uns was zu fressen geben.
Dann könnt ihr reden: damit fängt es an."
Und Jenny bekräftigt:
"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral ...
Denn wovon lebt der Mensch? Indem er stündlich
Den Menschen peinigt, auszieht, anfällt, abwürgt und frisst.
Nur dadurch lebt der Mensch, dass er so gründlich
Vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist." [1]

Unternehmer

Vorurteile nicht wiederholen!

Anerkannte Werte bestimmen unsere Kultur, nicht gelebte Leitkulturen aber führen zur tiefen Vertrauenskrise. Dabei ist auch die Wirtschaft zutiefst angewiesen auf Vertrauen in der Gesellschaft und damit auf Anstand, Sitte und Moral. Nur wer gerecht, vertrauensvoll und verantwortungsbewusst handelt, kann auf längere Sicht mit unternehmerischem Erfolg rechnen. Aus dieser Sicht sind Unternehmensethik und Unternehmenserfolg verschiedene Seiten der gleichen Medaille.

Erfolgsrezept: Guter Umgang mit Mitarbeitern. "Ethik ist ein wichtiger Produktionsfaktor." "Langfristig ist Erfolg ohne Ethik nicht möglich. Wer sich für seine Mitarbeiter verantwortlich fühlt, muss dafür sorgen das sie die Möglichkeit haben, sich nach ihren Fähigkeiten zu entwickeln." [Professor Joachim Kohlhof]

Sachgerechtigkeit und Menschengerechtigkeit gehören in einem Unternehmen untrennbar zusammen. Was dabei sachgemäß ist, kommt durch den unternehmerischen Konsens und die eigene Wertefindung zustande; was menschengerecht ist, wird durch die definierten Werte, die gelebten Normen und die tatsächlichen Verhaltensweisen inhaltlich konkretisieren Gegenwärtig sind wir innerhalb der Wirtschaft aber weniger mit Fragen der verantwortbaren Sachbezogenheit von Unternehmenszielen befasst als mit Fragen, wie Untemehmenszusammenbrüche durch falsche Marktwertorientierungen, Korruption, Betrügereien durch bewusste Falschinformationen vermieden werden können. Wir sind mehr damit beschäftigt, unethisches Verhalten in Form von Verantwortungslosigkeit und Vertrauensbruch zu kaschieren, als uns auf die wirtschaftlichen Grundwerte zu besinnen.

Rosmarie Gerber in " Fressen ist Moral": 1498 hat Kolumbus Amerika entdeckt. 1879 hat Thomas Edison die Glühbirne erfunden. 2002 entdecken universitäre Vordenker, Manager, gegen die noch keine Abzocker-Vorwürfe publik geworden sind, Politiker und Politikerinnen sozusagen im Kollektiv die Moral für den Wirtschaftsplatz Schweiz. Und während eine Untergruppe dieser ethischen Saubermann-Kolonne gottgefällige Ethik vor das Fressen stellen will, hat der raffiniertere Rest die Marktwirtschaft als Meister Proper im krisenhaften wirtschaftlichen Saustall entdeckt. Der Markt hat die Abzocker und Wolkenschieber letztlich desavouiert, argumentieren sie, nun müssten Share- und Stakeholder lediglich wieder etwas Glauben aktivieren und die Konjunkturmaschine laufe erneut wie geschmiert. [2]

Der Unternehmer ist Mensch. Auch seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch der Gewerkschafter. Johannes Schasching SJ fordert die Gewissensbildung für Unternehmer als einen wichtigen Punkt des Apostolates der Laien.

Markt und Macht

Die ethische Behandlung von Wirtschaftsproblemen muss auch auf die Ethik der Macht im Markt Bezug nehmen. [4]

Dies ist um so mehr geboten, als die Wirtschaft von "Wirtschaftskreisen" als machtfreies Geschehen betrachtet wird, das aber "Machtlagen" möglich macht. "Das kann Macht in sehr verschiedener Gestalt sein, Macht in Gestalt von Eigentum an Produktionsmitteln, an denen man Arbeitskräfte beschäftigen kann, oder von Kaufkraft, mit der man Nachfrage ausüben kann, die man aber auch zurückhalten kann, um den Anbieter in die Knie zu zwingen, oder Organisationsmacht, mittels derer man Arbeitskämpfe [Streik, Aussperrung] durchführen kann..." [5]

Alfred Müller-Armack, der als Vater der Sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland gilt, führte bereits 1948 aus: "Der heutige Wirtschaftsstaat erfordert über die damals erreichte Stufe [der politischen Gewaltenteilung; BK] die Sicherung bestimmter wirtschaftlicher Grundrechte. Durch Maßnahmen der Wirtschaftsverfassung und die Schaffung von neutralisierenden Instanzen muss die Entstehung wirtschaftlicher Übermacht verhindert werden." Müller-Armack fordert eine Wirtschaftsethik, "weil wir uns nicht der Illusion hingeben, im Wirtschaftsleben bereits ein ideal geordnetes Gebiet zu besitzen, gerade weil es einen vollen Anteil menschlicher Unzulänglichkeit in sich trägt, bedarf es einer ausgleichenden, regulierenden Gestaltung. Einzig die christliche Haltung ist geeignet, die Zerrissenheit in die Formen individualistischer und kollektivistischer Haltungen aus der Tiefe ihres überlegenen, beide Antagonismen umschießenden Personalismus zu überwinden und schon aus ihrer Distanz zur Welt der gefährlichen Verstrickung in jene formalen Grundsätze zu steuern." [6]

Die liberale Fiktion der Macht- und Herrschaftsneutralität von Gesellschaft und Wirtschaft wurde durch die soziologische Forschung falsifiziert, so dass Machtausübung und Herrschaftsordnung im Unternehmen zum Problem werden. Als praktische [normative] Prämisse wird das Freiheitsanliegen eingeführt, das eine Demokratisierung von Herrschaftsgebilden fordert. "Mit der Mitbestimmung wurde eine Institution erfunden und vorgeschlagen, die eine demokratische Ordnung der Herrschaftsausübung im Unternehmen ermöglicht." [7]

Noch eine Vorbemerkung

Im Gespräch mit einem jungen Studenten stellte der Satiriker Karl Kraus diesem die Frage: "Sie wollen Wirtschaftsethik studieren? Dann studieren Sie entweder das eine oder das andere!" Wirtschaft und Ethik gehören offensichtlich von Hause aus nicht zusammen, schon eher Wirtschaft und Korruption, wie Daniel Defoe, der Verfasser von Robinson Crusoe, meinte: "Jeder akademische Grad in Ökonomie beinhaltet eine Einladung zum Bösen."

Wirtschaftsethik scheint im Augenblick einen Markt zu haben. Geht es um ein neues Gut, eine Dienstleistung? Ist die Rede von Wirtschaftsethik eine Modeerscheinung? Reichen die "harten Fakten" nicht mehr, um Marktanteile zu halten oder zu vergrößern, bedarf es der "weichen Faktoren", um Mitarbeiter und potentielle Kunden an sich zu binden? Sind unsere Grundbedürfnisse so gesättigt, dass wir uns jetzt [endlich?] dem "Luxusgut Ethik" zuwenden? Oder ist es "Legitimation" für wirtschaftliche Grausamkeiten?

1. Zwischen Markt und Moral

Die Welt, wie sie uns heute begegnet, ist so komplex, dass es verständlich ist, wenn viele Menschen sich "ihre Welt" zu schaffen suchen: "Meine Welt" als einen überschaubaren Raum von Beziehungen, Dingen und Ereignissen. Auch solche Ausschnitte haben Zeichencharakter: sie verweisen auf das Ganze. Das Wirtschaftsleben ist gleichfalls ein solcher Ausschnitt von Welt.

Wirtschaften ist heute für die Theologie als Thema nicht neu zu entdecken. Das Alte und Neue Testament berichten über wirtschaftliches Handeln, nennen zahlreiche Berufe, die in ihrer Zeit ausgeübt wurden. Es ist aufschlussreich und interessant, dass die Verkünder des Heils, etwa der Prophet Amos im Alten Testament und der Apostel Paulus im Neuen Testament, ihre geistliche Sendung nicht als Broterwerb betrieben und ausdrücklich darauf hinweisen, dass sie einen Beruf haben, von dem sie leben können. Die Verkündigung sollte frei von materieller Abhängigkeit gegenüber einem Geldgeber sein.

Die Gleichnisreden Jesu sprechen vom Reich Gottes im Bild des Weinbergbesitzers, des Geschäftsmannes auf Reisen. In den theologischen Disputen mit den Pharisäern spielt die römische Münze, das damalige Zahlungsmittel, eine Rolle. Die Tempelreinigung: der Rausschmiss der Wechsler und Händler zeigt die Nähe von Geld und Kult, auch damals.

Der Begriff "oikonomia" bedeutete bei den griechischen Vätern [den Theologen des frühen Christentums], die Sorge um das Heil der Menschen, die in der Menschwerdung des Logos, des Wortes ihren Ausdruck und in der Erlösung durch das Kreuz ihr Ziel fand. Der "oikonomos" ist der Verwalter jener Heilmittel, die dem Menschen zum Heil werden sollen. Der Gleichklang mit "Ökonomie", der Theorie des Hauses und des Haushaltens, ist da sicherlich nicht nur zufällig.

Welches Interesse kann die Theologie am Markt und dem auf ihm beobachtbaren Geschehen haben? Was hat der Markt mit Theologie zu tun?

Ebenso könnte man fragen: Und was hat Theologie sonst in den Blick zu nehmen, wenn nicht das Leben und Zusammenleben der Menschen, insofern sie vom Wort Gottes angesprochen und gemeint und im Lichte dieses Wortes zu betrachten sind.

Insofern der Markt ein wesentlicher Bereich menschlichen Zusammenlebens ist, ein Ort, an dem Menschen mit Menschen handeln und verhandeln, wo sie anbieten und kaufen, ein Ort sicher auch, wo Menschen einander "übers Ohr hauen", ist er eben ein Ort, an dem der Mensch sich als Mensch oder als Unmensch zeigt und der in seiner tatsächlichen Erscheinung ein menschliches oder eher unmenschliches Antlitz trägt.

Und die Moral? Dazu eine Geschichte: Das himmlische Mahl.

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Ein reicher Mann kam ins Sterben. Er erwachte im Paradies. Eine reich gedeckte Tafel verhieß wahrhaft himmlische Freuden. Er fragte nach der Bedingung zum köstlichen Genuss. Alles kostet nur einen Rappen, das war die Antwort. Da dachte der Mann an seinen großen Reichtum und freute sich von Herzen. Doch als er bezahlen wollte, schüttelte man den Kopf: Du hast in deinem Erdenleben wenig gelernt. Bei uns gilt nur das Geld, das einer verschenkt hat. Da wurde der Mann traurig. Er war plötzlich bettelarm, denn er hatte nichts in seinem Leben verschenkt. [8]

2. Zwischen Markt und Moral: Der Mensch

Die kirchliche Sozialverkündigung ist konstitutiver Teil der Glaubensverkündigung. Sie greift daher immer wieder auf deren Quellen zurück. Die Anthropologie, die Lehre vom Menschen, der katholischen Soziallehre gründet in der Bibel und der theologischen Tradition der Kirche. Einige wenige Hinweise sollen dies in Erinnerung bringen.

Die Gottesebenbildlichkeit des Menschen ist Grundlage der personalen Gleichheit aller Menschen [vgl. Gal 3, 26-28]. Im Heilsplan Gottes [vgl. Eph 1, 3-14] hat der Mensch seit der Schöpfung die zentrale Rolle inne. Er ist aufgerufen, die Schöpfung zur Vollendung zu führen. Das Wirken in der Welt ist Mitwirkung an der Vollendung des Reiches Gottes, das schon anfanghaft begonnen hat. Deshalb ist der Mensch das Maß auch für die Gesetze [vgl. Mk 2, 23-27].

Aus den zahlreichen anthropologischen Texten der Bibel lässt sich ein Menschenverständnis erheben, das in seinen Grundzügen eine 'Trias' bildet: Der Mensch ist - in gegenseitiger Durchdringung - ein personales Wesen, ein soziales Wesen und ein religiöses Wesen.

Die katholische Soziallehre entfaltet diese biblischen Grundlagen der Anthropologie in die konkrete Geschichtlichkeit und für konkrete Einzelfragen. Ein klassischer Text ist die Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" des Zweiten Vatikanischen Konzils, besonders in den ersten drei Kapiteln, in denen die Anthropologie entfaltet wird. Die ersten Zeilen drücken bereits das Anliegen aus: "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen Widerhall fände." [GS 1]

3. Zwischen Markt und Moral: Eine Lesebrille

Menschen müssen "sich orientieren", suchen nach Orientierung. Sie tun das für sich selbst: legen sich selbst gegenüber Rechenschaft ab über ihr Leben und ihre Lebensführung. Sie tun dies aber auch anderen gegenüber: Menschen reden miteinander darüber, was ihr Leben trägt und auf welches Ziel hin sie leben. All dies ist Gegenstand ethischen Nachdenkens.

Was ist Ethik?

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Das Nachdenken über menschliche Lebensgestaltung, die "Theorie der menschlichen Lebensführung" nennt man Ethik. Ethik ist allerdings nicht nur Theorie der Lebensführung, sondern auch eine "Theorie der menschlichen Lebenswelt", eine "Theorie menschlicher Lebensformen".

Gegenstandsbereich der Ethik

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Die Praxis der Lebensführung, das tatsächliche Leben, ist der Theorie menschlicher Lebensführung immer schon vorgegeben. Die ethische Reflexion hat sekundären Charakter. Allerdings gehört auch das ethische Nachdenken zur Lebensführung.

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Ethik hat die gesamte Lebenswirklichkeit des Menschen in den Blick zu nehmen. Dazu gehören sowohl das aktive Handeln als auch das passive [rezeptive] Hinnehmen, gegebenenfalls auch das Erleiden.

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Wer "überlegt" handeln und nicht "planlos-beliebige" Entscheidungen treffen will, braucht dafür Maßstäbe, Kriterien und Ziele. Diese Maßstäbe und Ziele werden in einer "ethischen Besinnung" bewusst thematisiert.

Notwendigkeit ethischer Reflexion

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a] Gerade weil der Mensch abwägen, wählen und urteilen kann, weil er nicht triebgebunden, nicht festgelegt ist [sondern "weltoffen" und "frei"], ist er zu eigenen Entscheidungen genötigt; das macht eine wertende Besinnung notwendig.

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b] Der Mensch findet sich immer wieder in Situationen vor, in denen die Interessen und Wünsche der Beteiligten sich nicht decken. Konflikt-Situationen nötigen dazu, darüber nachzudenken, welche Interessen Vorrang haben sollen, welche [ge]wichtiger, welche "wertvoller" sind.

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c] Der Mensch findet sich immer schon in einer Kultur vor, in der ihm [normative] "Regelungen" menschlichen Lebens und Sich-Verhaltens vermittelt werden ["Sozialisationsprozess"]; eine Geschichte von Wertdiskussionen und Wertsetzungen [Werturteilen].

 

Moral - Ethos - Ethik [Begriffsklärungen]

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Moral [von lat. mos, moris: Sitte, Brauch, Gewohnheit, Ordnung] Grundbestand sittlicher Verhaltensweisen, die bestimmten Wertvorstellungen bzw. Normen verpflichtet sind [moralische Verhaltensweisen].

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Als einen "moralischen Menschen" bezeichnet man einen Menschen, der den allgemein anerkannten Wertvorstellungen gemäß lebt.

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Die "Moral einer Gesellschaft" meint die gesellschaftlich übliche Praxis im Bereich des Sittlichen, ihr durch Wertvorstellungen bestimmtes Verhalten, ihre Sittlichkeit.

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Die Begriffe "moralisch" und "sittlich" werden meistens praxisbezogen gebraucht ["moralisches Verhalten"].

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Die Verwendung des Begriffes "ethisch" qualifiziert auch häufig das Verhalten ["ethisch einwandfrei"]. Der Begriff "ethisch" wird mehr auf die reflexive Bemühung bezogen, z.B. "ethische Besinnung", "ethische Frage".

Moral und Moralität

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Es ist sinnvoll, Moral [= inhaltlicher Grundbestand an Wertvorstellungen] und Moralität zu unterscheiden. Moralität meint die Grundlagen, Bedingungen und Prinzipien von Moral, also eben das, was der inhaltlich bestimmten Moral zugrunde liegt [vgl. z.B. auch die Unterscheidung von Musik und Musikalität, Recht und Legalität].

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Die Moralität einer Handlung besteht darin, dass sie einer [irgendwie] bestimmten Moral folgt.

Ethos [von griech. ethos: Sitte, Gewohnheit] In etwa gleichbedeutend mit "Moral", allerdings meist mit einem höheren Grad von "Bewusstsein" [bewusst vertretene Moral].

Ethik

Soweit diese wissenschaftliche Bemühung im Raum philosophischen Nachdenkens geschieht, spricht man auch von Moralphilosophie. Entsprechende Bedeutung hat der Begriff Moraltheologie, der vorwiegend im Bereich katholischer Theologie verwendet wird.

Drei Aufgabenfelder und Arbeitsgebiete der Ethik unterscheiden:

1. deskriptive Ethik

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[auch "empirische Ethik" genannt] versucht die verschiedenen Phänomene und Ausprägungen von Sittlichkeit mit den Mitteln des Historikers, Kulturanthropologen, Psychologen und Soziologen werden Lebenskonzepte [Lebensformen], Moralvorstellungen und Normen [und ihre Geschichte], die religiösen und philosophischen Wurzeln, die sozialen, psychischen etc. Bedingungen von sittlichen Grundhaltungen [Tugenden] und Normen zu beschreiben, zu verstehen und [analysierend] zu erklären.

2. normative Ethik

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stellt Normen auf, macht Vorschläge für die Begründung sittlichen Verhaltens. Ziel der normativen Ethik ist die kritische Auseinandersetzung mit Normen, die Begründung von Normen bzw. ethischen Urteilen, Normen und Normenbegründungen zu finden bzw. zu entwickeln, die den Dialogpartner zur Zustimmung veranlassen.

3. Die Metaethik

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versucht zu klären, was denn überhaupt [sinnvollerweise] unter "Ethik" zu verstehen sei, fragt nach den Bedingungen und Voraussetzungen ethischer Reflexion, untersucht z.B. die Sprache der Moral und der ethischen Argumentationen, erörtert die ethischen Begründungsverfahren, diskutiert z.B. folgende Fragen, wie ethische Normen gefunden bzw. begründet werden können. welche Bedeutung z.B. biblische Aussagen für eine christliche Ethik haben, welche "Theorien ethischer Urteilsbildung" geeignet sind, um zu einem [verantwortlichen] ethischen Urteil zu finden, welche Bedeutung die Wirtschaftswissenschaften für eine Wirtschaftsethik haben.

Acht unterschiedliche Ansätze ethischer Argumentation Begriffsklärungen

1a] deontologische Ethik

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griech.: to deon = das Erforderliche, das Sein-Sollende, die Pflicht] fordert: Tue das Gute [Verpflichtende] um seiner selbst willen [weil es als "das Gute" eben auch "das Gebotene" ist];

1b] teleologische Ethik

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griech.: to telos = das Ziel] verlangt: Handle so, dass das festgelegte [sittliche] Ziel erreicht wird!
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1a] Ist "das Gute" etwas immer schon Feststehendes, etwas [von menschlicher Erkenntnis und Einsicht unabhängig] Vorgegebenes, so dass es [nur] darauf ankommt, das sittlich Gebotene zu erkennen? Oder:

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1b] Sind die Normen für menschliches Handeln abzuleiten von Zwecken und Zielen, die durchaus diskutierbar, eventuell sogar unterschiedlich festsetzbar sind?

2a] heteronome Ethik

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Der "nomos" [= Gesetz] wird von einer fremden [= heteros] Autorität gesetzt]

2b] autonome Ethik

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Der "nomos" [= Gesetz] wird vom Menschen selbst [= autos] gesetzt]
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2a] Ist "das Gute" etwas dem Menschen Vorgegebenes, das ihm gleichsam "von außen" befohlen wird und weder von seiner Zustimmung noch gar von eigener Selbstbestimmung abhängig ist? Oder:

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2b] Ist eine "menschliche Moral" grundsätzlich eine solche, die der Mensch sich selbst gibt, weil er selbst sein eigener Gesetzgeber ist und eine menschliche Entscheidung immer eine freie, selbst-bestimmte Entscheidung ist?

3a] Normenethik

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der zufolge Handlungsanweisungen aus einem [immer gültigen] Normensystem abgeleitet werden, und

3b] Situationsethik

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die davon ausgeht, dass erst die unterschiedlichen konkreten Situationen erkennen lassen, was das jeweils sittlich Geforderte ist.
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3a] Können konkrete Handlungsanweisungen von grundsätzlich immer gültigen Normen abgeleitet werden, und erlauben vorgegebene Normen dann auch grundsätzlich immer gültige Beurteilungen von Sachverhalten? Oder:

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3b] Ist jede konkrete Situation von jeder anderen so verschieden, dass erst die Einsicht in die Situation auch Einsicht in das [jeweils situationsspezifisch] sittlich Gebotene gewährt?

4a] Gesinnungsethik

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die für die Beurteilung des Handelns [allein] den "guten Willen" zum Maßstab macht, und

4b] Verantwortungsethik

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die fordert, dass man gerade auch für die [voraussehbaren und] tatsächlichen Folgen seines Handelns aufzukommen hat.
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4a] Ist für die sittliche Qualität eines Verhaltens entscheidend, was man gewollt hat, welche Gesinnung hinter dem Handeln steckt [unabhängig davon, ob das "gut Gemeinte" sich dann auch faktisch - im nachhinein - als etwas Gutes herausstellt]? Oder:

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4b] Darf ein Handeln nur dann als "sittlich gut" qualifiziert werden, wenn es zum Erfolg führt und wenn die tatsächlichen Konsequenzen verantwortet und für gut befunden werden können?

Diese acht Typen ethischer Argumentation sind schematisierte Gebilde reflektierender Ethik, also bis zu einem gewissen Grad Abstraktionen. Sie schließen sich keineswegs gegenseitig aus, sondern markieren [nur] bestimmte Akzentsetzungen, die sich in praktisch vollzogenen sittlichen Urteilen und Entscheidungen überschneiden können.

"Was soll ich tun?"

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Die Frage "Was soll ich tun?" [umgangssprachlich] kann man stellen, wenn man nicht weiß, womit man sich die Zeit vertreiben könnte und deshalb auf Vorschläge oder "Aufträge" wartet.

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Als ethische Frage entzündet sich die Frage "Was soll ich tun?" normalerweise daran, dass man zwischen mehreren Verhaltensalternativen zu wählen hat: "Wie soll ich mich konkret entscheiden?"

Diese Frage "Was soll ich tun?" kann man unterschiedlich beantworten:

a] "Halte die Gebote!"

bulletBefolge die [Moral-] Vorschriften der Gesellschaft, der Tradition!
bulletÜbernimm bewährte Regeln!

b] "Du musst dich selbst entscheiden!"

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Suche selbst die Antwort!

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Triff deine ganz persönliche Entscheidung!

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Blinder Gehorsam ist keine dem Menschen würdige sittliche Haltung.

c] "Berate mit anderen, was zu tun ist!"

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Ethische Probleme stellen sich vor allem dann, wenn andere mit-betroffen sind;

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deshalb muss gemeinsam mit anderen diskutiert und entschieden werden.

Für alle Bereiche und Ebenen menschlichen Handelns und Sich-Verhaltens gilt, dass der Mensch sich mit seinem Tun oder Lassen selbst "definiert":

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Der Mensch legt sich als die Person, die er sein will, fest; er muss sich bei seinem Verhalten behaften lassen. Aber wenn es um ganz persönlich-existentielle Konflikte geht, ist der Betroffene in seinem Selbst-Sein [Personsein] noch grundlegender herausgefordert und in Frage gestellt.

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Der Mensch steht dann ganz unmittelbar mit seinem Ich auf dem Spiel. Hier steht er in der Regel letztlich allein auf sich gestellt.

Konkretionen Im Blick auf die Unternehmen und die Menschen, die dort arbeiten.

1. Kunst des Delegierens. Voraussetzungen.

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Der personale Ansatz: Delegation. Entlastung ist nur zu gewinnen, wenn mit der Arbeit auch die erforderlichen Vollmachten übertragen werden.

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Kompetenz und Integrität des Managements. Probleme: Wechsel im Management, Job Hopping

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Motivierende Führung. Sorge für eine motivierende Führung, die den Mitarbeitern hilft, bessere Arbeit zu leisten.

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Einfühlungsvermögen, Toleranz, Rücksichtnahme, Verlässlichkeit.

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Feedback: Lob und Anerkennung, wenn gerechtfertigt, Anleitung und Unterstützung, wenn notwendig.

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Unkenntnis schafft Furcht. Sorge für ein von gegenseitigem Vertrauen geprägtes Arbeitsklima. Furcht im Unternehmen verhindert die Ausschöpfung des in den Mitarbeitern schlummernden, kreativen Potentials.

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Ursachen für Furcht im Unternehmen. Eine kleine Auswahl:
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- Furcht, bei Abbaumaßnahmen die Stelle zu verlieren

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- Furcht, den Anforderungen des Vorgesetzten nicht zu genügen

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- Furcht, dass der Arbeitskollege bei der Beförderung bevorzugt wird

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- Furcht, dass die jährliche Leistungsbeurteilung nicht für eine Gehaltserhöhung ausreicht

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- Furcht, einen begangenen Fehler einzugestehen

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- Furcht, dass Schulung große Unkenntnis offenbaren könnte

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Zusammenarbeit statt Konkurrenz. Alle gewinnen durch Zusammenarbeit. Ist Ihre Botschaft "Du arbeitest für den Kunden, und nicht für den Chef."?

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Werden Sie selbst einmal "Angestellter für einen Tag". Das bedeutet, machen Sie sich vor Ort mit der Arbeitsituation vertraut. Es lohnt sich, wenn Sie die Gelegenheit haben, die Mitarbeiter einen Tag lang zu begleiten.

2. Führungskräfte. Persönliche Qualifikationen.

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Personale Kompetenz & Schlüsselfähigkeiten. "Emotionale Kompetenz" [Claude Steiner]. Emphatisches Zuhören. Zuhören ist ein Lebensstil.

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Menschen spüren, dass sie respektiert und wertgeschätzt sind, wenn man ihnen zuhört. Doch zuhören ist nicht einfach. Traditionell besteht die Tendenz, etwa zehn Sekunden lang zuzuhören und dann zu versuchen, eine Lösung zu präsentieren. Führungskräfte müssen lernen zuzuhören, wenn sie Mitarbeitern wirklich dienen und weiterhelfen wollen. Emphatisches Zuhören bedeutet in erster Linie zuzuhören, um einen anderen Menschen wirklich zu verstehen und um Einblick in seine Sichtweise zu bekommen.

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"Die Kunst zuzuhören und gute Fragen zu stellen". Die Fähigkeit, sich über den Erfolg des anderen zu freuen. Die Fähigkeit des Zuhörens.

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Führungskräfte müssen mit ihren Ohren, Augen und ihrem Herzen zuhören. Ein großer Teil menschlicher Kommunikation läuft auf der nonverbalen Ebene. Verhaltensforscher erzählen uns, dass Kommunikation zu zehn Prozent aus Worten, zu dreißig Prozent aus Geräuschen und zu etwa sechzig Prozent aus unserer Körpersprache besteht.

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Die Fähigkeit, Korrektur auszusprechen. Die Fähigkeit, anderen zu vertrauen.

3. Führungskräfte. Emotionale Kompetenzen.

Führungskräfte sollten zwar mit Intellekt ausgestattet sein, aber emotionale Mitarbeiterführung ist der wichtigere Erfolgsfaktor.

Sei ehrlich! Sage nur das, was Du wirklich meinst. Aber respektiere, wenn ein anderer Deine Ansicht im Augenblick nicht hören will. - Emotionale Kompetenz [Claude Steiner]

Emotionale Führung ändert nicht die Menschen, sondern die Art ihrer Beziehung. - Emotionale Führung [Daniel Goleman …]

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1. Selbstwahrnehmung: tiefes Verständnis Ihrer eigenen Emotionen.

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2. Selbstmanagement: starker Antrieb, Ziele zu erreichen

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3. Soziales Bewusstsein: Empathie gehört dazu, Kooperations- und Teamfähigkeit.

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4. Beziehungsmanagement: erforderliche Kompetenzen, um ein Team zu leiten.

Entschuldigen - Anerkennen - Danken

4. Führungskräfte. Werte und Werthaltungen.

"Das moralische Ich". Können Sie wollen, dass Sie mit dieser Absicht oder dieser Handlung persönlich identifiziert werden? Wert und Wahl: Taten sind entscheidend.

Entscheidungen zwischen verschiedenen Alternativen. "Prinzip der bekundeten Präferenz" Wahlentscheidungen. Hilfe bei Ignatius: Unterscheidung der Geister. Wahlzeiten.

5. Ein Zwischenruf: Das 5. Gebot.

Du sollst nicht töten!

Das hat auch etwas mit Mobbing zu tun!

Deutung im "Gotteslob":

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1. Forderung, das eigene und fremde Leben zu achten

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2. Auftrag, für gesunde Lebensbedingungen zu sorgen

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3. Auftrag, ein Klima gegenseitiger Fürsorge und Wertschätzung zu schaffen
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- in dem jede/jeder sein Recht erhält

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- in dem jede/jeder Liebe und Anerkennung erfährt

6. Not-wendige Unterscheidungen: Gut & Böse.

Notwendige Unterscheidungen:

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- Richtig und Falsch.

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- Gut und Böse.

Nicht jede Entscheidung ist ethisch relevant.

Ethik braucht philosophische und/oder theologische Grundlegung

7. Theorie. Wertfragen – Sachfragen.

In den Wirtschaftswissenschaften geht es nicht nur um Sachfragen. Wertfragen müssen vielmehr stets auch mitbedacht werden, obwohl diese aus methodischen Gründen häufig ausgeklammert werden.

Die Eigengesetzlichkeit der Wirtschaft wird umschrieben mit Begriffen wie Sachgerechtigkeit, Sachnotwendigkeiten, Sachzwänge. "Eigengesetzlichkeit der Wirtschaft, im ganz strengen Sinn des Wortes genommen, gibt es ... nicht." Arthur Rich

8. Führungskräfte. Neun Kardinalfehler.

"Die Unternehmensberatung Coverdale Team Management Deutschland, München, hat im Umfeld ihrer Teamtrainings, aber auch im Verlauf von Coaching- und Beratungsprozessen nach der Rolle gefragt, die Vorgesetzte dabei spielen, wenn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre Potentiale "unter Verschluss" halten... [neun Kardinalfehler werden genannt und beschrieben:]

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Die Sucht, alles selbst zu bestimmen

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Geheimniskrämerei

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Entscheidungsschwäche

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Unberechenbarkeit

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Sprunghafte Zielwechsel

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Taube Ohren

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Konfliktscheu

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Misstrauen

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"Selbstbeweihräucherung" [9]

9. Führungskräfte. Neue-alte Tugenden.

Die Liebe, auch zu den Mitarbeitern, als neue-alte Tugenden aus biblischem Schatz, dem 1 Korinther-Brief 12,31b - 13,13 - bei Hochzeiten sehr beliebt! - bedeutet:

Eine Führungskraft

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1. ist langmütig, die Liebe ist gütig
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hat Geduld, auch mit einem Mitarbeiter, der nicht sofort "funktioniert" und wird ihn in seiner Arbeit freundlich unterstützen, vielleicht sogar fördern

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2. ereifert sich nicht
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nimmt sich die erforderliche Zeit und erregt sich auch dann nicht, wenn ein anschließender Termin gefährdet sein sollte

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3. prahlt nicht, bläht sich nicht auf
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gibt nicht mit Projekten an, die tatsächlich nicht oder so nicht von ihm abgewickelt wurden; stachelt nicht zum internen Wettbewerb an

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5. handelt nicht ungehörig
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bleibt fair in allen Mitarbeiter-Gesprächen und Besprechungen, so dass der Mitarbeiter nicht ungerecht behandelt wird

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6. sucht nicht ihren Vorteil
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treibt Mitarbeiter nicht in "unklare" Situationen, die ihn in Zwänge bringen, um ein Prestigeobjekt von zweifelhaftem Wert zu verwirklichen

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7. lässt sich nicht zum Zorn reizen
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jeder kann einmal einen Fehler machen, dafür sind wir alle Menschen, vom "Manager" bis zum "Mitarbeiter", und hilft bei der Suche nach besseren Lösungen

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8. trägt das Böse nicht nach
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verlangt Klarheit und Offenheit, wenn ein Mitarbeiter einmal gefehlt hat, ohne "bei passenden Gelegenheit" ihm daraus den berühmten "Strick" zu drehen

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9. freut sich nicht über das Unrecht
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hilft jedem, der ungerecht behandelt wurde, ohne dabei den "Handelnden" zu verurteilen

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10. freut sich an der Wahrheit
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hat ein offenes Ohr für klare Worte, auch wenn es um "unangenehme" Themen geht

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11. erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand
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ist unumstößlich, unverletzbar, voller Hoffnung, Glaube und Geduld.

Diese neue-alten Tugenden schaffen eine "liebevollen", verständnisvolle Atmosphäre und bewirken ein nachsichtige Behandlung am Arbeitsplatz. Das fördert in aller Regel die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter.

10. Führungskräfte. Ihre interne "Kunden".

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Neue-alte Tugenden führen zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz als Voraussetzung
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für eine effektive Arbeit

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für einen effektiven Einsatz für die externen Kunden

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für eine Akzeptanz des Unternehmens in der sozialen Umwelt

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für eine Akzeptanz der Produkte im Wettbewerb mit anderen Anbietern.

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Umgang mit Anerkennung und Kritik im Sinne emotionaler Kompetenz.

11. Ein Einschub: Erwartungen an "die Kirche".

"Kirche soll ethische Kriterien für unternehmerisches Handeln entwickeln und vertreten"

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66% stimmen zu, 11% verneinen dies

"Kirche hat Einfluss auf Entscheidungen in Wirtschaft und Politik"

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20% stimmen zu, 42% verneinen dies [10]

12. Eine vorletzte Bemerkungen: Grundsätzliches.

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In der Bibel lese ich: "Drum prüfet alles, und das Gute behaltet." 1. Thess 5,21.

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Das gilt für jeden Menschen, auch für Sie! Auch im Blick auf meinen heutigen Beitrag. Mein Menschenbild speist sich aus der christlichen Sozialethik.

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Gerne nehme ich aus den Humanwissenschaften Gedanken und Anregungen auf, die mit diesem Menschenbild kompatibel sind. Eigene Erfahrungen mit TZI [Themenzentrierter Interaktion] und TA [Transaktionsanalyse] haben mich darin bestärkt.

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In der Pastoralkonstitution über "Die Kirche in der Welt von heute" des Zweiten Vatikanischen Konzils habe ich wichtige Gedanken gefunden. Zwei Texte begleiten mich seit vielen Jahren.

Gaudium et Spes 1.

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"Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände."

Gaudium et Spes 63.

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Auch im Wirtschaftsleben sind die Würde der menschlichen Person und ihre ungeschmälerte Berufung wie auch das Wohl der gesamten Gesellschaft zu achten und zu fördern, ist doch der Mensch Urheber, Mittelpunkt und Ziel aller Wirtschaft.

Als Letztes das Erste. Der Mensch.

Abschluss

"Was uns bevorsteht, ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist, also die einzige Tätigkeit, auf die sie sich versteht."

Hannah Arendt brachte diese Aussage im Jahre 1958 zu Papier. [11]

Moral kann nicht in Markt und Unternehmen gründen. Lassen Sie mich es fromm ausdrücken am Ende: Die Besinnung auf die Zehn Gebote, das bewusste Sprechen des Vaterunsers, das Bedenken der Nachfolgereden Jesu können hilfreich sein, Macht, Markt und Moral in ein verantwortetes Gleichgewicht zu bringen. Dann zahlt sich Ethik auch in Zeiten knapper Kassen aus.

Moral 99

Es hat der große Bertold Brecht
in manchen Fällen gar nicht recht.
kommt wirklich, ein für allemal ,
das Fressen erst, dann die Moral ?
Das hieße doch, ein voller Bauch
sei ergo sehr moralisch auch !
Mir scheint weit eher, über`m Fressen
wird grade die Moral vergessen :
der Satte [Beispiel fehlt, weil müßig ]
wird nicht moralisch, sondern spießig !
Ach, Sattheit und Philisterruhe
ergänzen sich wie ein Paar Schuhe;
Die Ruhe aber, die verfluchte
treuteutsch bigotte, unversuchte ,
die blinden Auges Zeitung liest
und fromm das Pflänzchen Wohlstand gießt ,
die ist, privatim wie fiskalisch ,
in höchstem Grade unmoralisch! -
Wie anders war`s vor fünfzig Jahren ,
als wir noch guten Willens waren
- trotz leeren Topf mit vollem Herzen - ,
die alten Fehler auszumerzen ,
die unseres Volkes Bild entstellt
zum Abscheu einer ganzen Welt !
Der Topf ward voll, das Herz ward leer ;
den guten Willen gibt`s nicht mehr,
dafür gibt`s viele guten Villen
und Business und Stress und Pillen
und falschen Stolz und falschen Glanz ,
kein Fünkchen mehr von Toleranz -
und anders tönt`s, als Brecht empfahl:
Das Fressen kam, es schwand die Moral! -
Wie schon gesagt : es hat Bert Brecht
in manchen Fällen gar nicht recht.
[Herman Motschenbacher, Verlag Fränkischer Tag, Quelle]

Anmerkungen:

[1]

Bert Brecht, Die Dreigroschenoper, 3 Akte und ein Vorspiel, Uraufführung am 31. August 1928 in Berlin, Theater am Schiffbauerdamm

[2]

Gerber, Rosmarie, Fressen ist Moral, in: Nr. 12 Dezember 2002 KMU Manager, Schweiz, Quelle: http://www.kmumanager.ch/artikel/2002/12-dez02/12.1editorial.html

[3]

Vgl. SCHASCHING [SJ], Johannes, Katholische Soziallehre und modernes Apostolat, Innsbruck; Wien; München: Tyrolia, 1956

[4]

Vgl. WOGAMAN, John Philip, Auf der Suche nach einer Methode, um Wirtschaftsprobleme als ethische Probleme zu behandeln, in: Concilium 16 [1980] 719-725, KOSLOWSKI, Peter, Ethik des Kapitalismus, mit einem Kommentar von J. M. BUCHANAN, Tübingen: Mohr, 1986, 3. Aufl.

[5]

Vgl. Nell-Breuning [SJ], Oswald von, Gerechtigkeit und Freiheit. Grundzüge katholischer Soziallehre, Wien; München; Zürich: Europa, 1980.

[6] Vgl. MÜLLER-ARMACK, Alfred, Religion und Wirtschaft, Bern; Stuttgart: Haupt, 1981 3. Aufl.
[7]

Vgl. KATTERLE, Siegfried. Sozialwissenschaft und Sozialethik. Logische und theoretische Probleme praktischer Sozialwissenschaften, besonders christlicher Soziallehren, Göttingen: O. Schwartz, 1972

[8]

aus: Bleeser, Peter, Geschichten für Sinndeuter, Georgs-Verlag, S. 23

[9]

Volk, Hartmut, Die neun Kardinalfehler von Vorgesetzten, in: Psychologie Heute, Juni 1999, S. 10

[10]

Das Unternehmerbild von Katholiken. Kurzbericht des Instituts für Kirchliche Sozialforschung des Bistums Essen I K S E, 26. Januar 2001. Quelle: http://www.bistum-essen.de download

[11]

Vgl. Arendt, Hannah, Via activa oder Vom tätigen Leben. München: Pieper Verlag 1958, 111999.

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