Die Brücke, die Spannung und die Liebe
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Dr. Benno Kuppler



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Die Brücke, die Spannung und die Liebe Hochzeit von NN. und NN. am 22. Juni 2002 in Sankt Nikolaus zu Etzenricht

Lesungen: 1 Kor 12,27-13,13; Kohelet/Prediger 4, 9-12

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Liebe NN., lieber NN., verehrte Angehörige und Freunde, Schwestern und Brüder im Glauben!

Für Eure kirchliche Trauung, liebe NN., lieber NN., habt Ihr mit Sankt Nikolaus eine schmucke Kirche ausgewählt, die als Pfarrkirche von Etzenricht ein intimer Raum ist, um Eure Lebensentscheidung vor Gott und der Gemeinde zu bekräftigen. Hier wollt Ihr vor Gott Ja zu einander sagen, was kirchenrechtlich bedeutsam ist, ein Ja das Ihr schon lange miteinander lebt, das jetzt noch einmal ausdrücklich und verbindlich gemacht werden soll.

Zugleich habt Ihr für diese religiöse Feier einen bunten Strauß an Texten und Liedern geflochten, die Euch für diese Stunde wichtig sind und die uns allen Anregungen geben. Aus dem Alten Testament, der hebräischen Bibel, hören wir einen Ausschnitt aus dem Buch Kohelet, auch Buch des Predigers genannt, und aus dem Brief des Apostels Paulus an die Korinther. Und als Trauspruch, eine gute evangelische Tradition, habt Ihr den Satz von Ulrich Beer ausgewählt:

"Die Ehe ist eine Brücke, die man täglich neu bauen muss, am Besten von beiden Seiten."

Einige Blüten Eures Straußes will ich Euch und uns näher in den Blick bringen, in ihren Eigenarten aufscheinen lassen und Anmerkungen zufügen, wie ich das Bild verstehe.

"Die Ehe ist eine Brücke, die man täglich neu bauen muss, am Besten von beiden Seiten." Liebe NN., lieber NN., dieses technische Bild für Eure Beziehung, das in dem Zitat von Ulrich Beer aufscheint, hat mich angeregt, ein wenig zu phantasieren, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Denn ein Brücke, zu was ist die Nütze? Da muss es zwei Seiten geben, da muss es etwas zu überwinden geben, da gilt es Zwei miteinander zu verbinden.

Zwei Erfahrungen, die durch die Brücke Euer Ehe verbunden werden, sind die unterschiedlichen religiösen Traditionen, in denen Ihr aufgewachsen seid, in denen Ihr Euch zu Hause fühlt, liebe NN., lieber NN., . Wenn Eure Ehe dort eine Brücke werden soll, so ist es wichtig, dass sich jeder von Euch immer wieder der geistlichen Fundamente versichert, die ihn oder sie tragen und stützen. Gerade Eure Trauung heute, macht diesen Graben zwischen den beiden großem christlichen Kirchen in Deutschland, dem Land der Reformation deutlich. Und die in fast fünfhundert Jahren gewachsenen Formen und Symbole der evangelischen und katholischen Kirche bleiben uns emotional gegenseitig oft fremd.

Ihr Beide habt Euch entschieden, die Trauung nach katholischem Ritus zu feiern, aber in der liturgischen Form eines Wortgottesdienstes. Diese Entscheidung finde ich angemessen, weil sie nicht Einheit vortäuscht, sondern an einem so wichtigen Tag auch die Grenzen deutlich spürbar macht, dass ein eucharistische Mahlgemeinschaft, eine Abendmahlsgemeinschaft zwischen unseren Kirchen noch nicht besteht.

So werden wir gut evangelisch den Segen Gottes auf Eure Ehe herabrufen und gut katholisch werdet Ihr Euch das Sakrament der Ehe spenden, das einzige Sakrament in der katholischen Kirche, das sich die Betroffenen selbst spenden, nämlich Ihr, liebe NN., lieber NN..

Da ist Brückenschlag immer wieder notwendig, auch in Eurer Ehe und mal geht der eine auf die Seite des anderen, mal wird es umgekehrt sein. Und nur eine Einheit in Vielfalt kann für unsere Kirchen eine Zukunft haben.

Ein anderes Bild der Ehe als Brücke sehe ich in unterschiedlichen Interessen und Neigungen, die Ihr in Eure Beziehung mit einbringt. Da kann einer den anderen mit auf den Weg nehmen, Neues zu entdecken, auch in sich selbst. Und der Text des Buches Kohelet, Buches des Predigers, beschreibt die Bedeutung der Zweisamkeit in klaren Worten, die Ihr selbst ausgewählt habt.

Eine andere Brücke ist das Zueinander von Zivilrecht und Kirchenrecht. Deshalb mache ich einen kurzen Ausflug in die Kulturgeschichte der Ehe.

Die Braut - sie steht im Mittelpunkt der Hochzeit. Nicht der Bräutigam ist kulturgeschichtlich wichtig. Die Braut alleine ist von öffentlichem Interesse. Nicht nur heute, liebe NN..

Blicken wir einmal in das alte germanische, das deutsche Recht: Die unverheiratete Frau stand unter der Vormundschaft des Vaters. Mit der Heirat wechselt die Frau dann unter die Vormundschaft des Ehemannes, wie eine Sache wechselte sie den Besitzer. Es gab aber auch die "wilde Ehe" im deutschen Recht, eine Ehe ohne Ehevertrag, bei der die Frau die freie Verfügungsgewalt über ihr Eigentum behielt und damit frei und unabhängig vom Mann war.

Die christlichen Kirchen kannten lange Zeit keine bestimmte Rechtsform für die Heirat. Erst im 16. Jahrhundert wurde die kirchliche Trauung zur Formvorschrift. Da sich die Eheleute das Sakrament der Ehe selbst spenden, war eine äußere Form zunächst nicht von Bedeutung. Denn eine vollzogene Ehe war eine gültige Ehe.

Bleiben wir noch ein wenig bei der Kulturgeschichte. Bis in 18. Jahrhundert hinein waren Fragen wie der Stand, die Mitgift, der Besitz und die "guten Beziehungen" in allen Gesellschaftsschichten für eine Ehe entscheidend. Das allgemeine Verständnis von Glück bezog sich weniger auf Liebe zum Ehepartner, wichtiger war die Absicherung vor Armut und die eheliche Geburt der Kinder, die den Unterhalt der Familie sicherten.

Die freie Entscheidung zur Partnerschaft ohne Rücksicht auf die Interessen der Familien ist erst eine relativ junge Entwicklung in unserer Gesellschaft. Die ersten, die die Forderung erhoben, dass die Ehe auf gegenseitige Liebe gegründet sein solle und Mann und Frau die gleichen Rechte zu genießen hätten, waren die Dichter der Romantik. Mehr noch: Die Künstler damals hoben nicht nur die gegenseitige Liebe als Grundvoraussetzung für eine Ehe hervor, sondern sie forderten darüber hinaus, dass die Frauen selbständig im Denken und interessiert an Politik, Kunst und Wissenschaft seien. So belehrt uns die Kulturgeschichte.

Und die Erfahrung heute belehrt uns: die Ehe wird mehr und mehr zur "privaten" Angelegenheit zweier Menschen. Mit hohen Erwartungen an sich selbst gehen sie diese Beziehung ein. Da sie aber auf sich selbst gestellt sind und stützende soziale Strukturen oft fehlen, ist ein Scheitern fast zwangsläufig, weil die "Beziehungskiste" zur ständigen Überforderung wird.

NN. und NN. haben sich entschlossen, eine christliche Ehe einzugehen, die getragen ist von Toleranz und Respekt voreinander und den Mitmenschen. Wir leben aber in einer Gesellschaft, die auch uns formt und prägt mit unseren Einstellungen. Christliche Werte scheinen da weltfremd und altmodisch. Und doch haben uns für diese kirchliche Feier unsere Braut und unser Bräutigam biblische Texte vorgeschlagen: das Hohe Lied der Liebe aus dem ersten Korintherbrief des Paulus, im 13. Kapitel, und aus dem Buch Kohelet, dem Buch des Predigers, 4, 9 - 12, Grundlagen für eine Beziehung, die im Glauben gründet.

Einige Anmerkungen will ich zu beiden Texten ich machen, Gedanken anstoßen, die für Euch, NN. und NN., über den heutigen Tag Eurer kirchlichen Eheschließung hinaus wichtig sein können. Aber auch uns, die wir an Eurem Hochzeitstag teilnehmen, gehen diese Texte etwas an, weil sie christliche Haltungen herausstellen, die wir im Alltag immer wieder leben sollen.

Deshalb gilt es, zunächst den Zusammenhang des 1. Korintherbriefes anschauen, um zu verstehen, warum Paulus dieses Hohe Lied der Liebe schreibt. Der Anlass ist ein menschlicher, allzu menschlicher: es war Krach in Korinth. Lesen Sie zuhause noch einmal nach 1 Kor 12, 27 - 13, 13.

Und weil es Krach in Korinth gab, sah sich Paulus veranlasst, diesen Hymnus auf die Liebe, das Hohe Lied der Liebe zu schreiben. Das Hohe Lied der Liebe sollte gleichsam die Folie sein, der Hintergrund, auf der die Gemeinde in Korinth ihr konkretes Leben bedenken sollte, um ihre gegenseitigen Umgangsformen zu ändern. Denn: es war Krach in Korinth.

Gleich zu Beginn macht Paulus auf etwas wichtiges aufmerksam:

bulletLiebe ist ein Weg

Nur dann, wenn ich mich auf den Weg mache, liebe ich und kann ich geliebt werden. Das Modell des Weges bedeutet aber eine Herausforderung und ist darin dem Bild der Brücke ähnlich. Liebe ist keine Sache, kein Etwas, das ich - einmal in meinem Besitz - nie wieder verlieren kann. Liebe ist Bewegung. Es gibt vieles, dass ich zurücklassen muss, wenn ich auf dem Weg bin, weil es mich am gehen hindert, weil es schwer und sperrig ist. Oder aber ich bleibe auf dem Weg stehen. Liebe ist für Paulus gleichsam das Strickmuster des Lebens. Und so habt auch Ihr beide, NN. und NN., schon ein gutes Stück gemeinsamen Weges hinter Euch und hoffentlich noch einen langen gemeinsamen Weg vor Euch.

Schauen wir uns näher an, wie Paulus Liebe ausbuchstabiert:

bulletLeben ohne Liebe

Gleich an den Anfang setzt Paulus eine ungeheure Provokation. Alles, was einem "normalen" Menschen auch heute so wichtig ist - großartige Leistungen, intellektuelle Fähigkeiten, soziale Anerkennung - das alles wäre nichts, wenn die Menschen, wenn der einzelne Mensch, keine Liebe hätten. Aber, so werden einige einwenden, Liebe, die hat doch ein jeder Mensch, wenigstens mehr oder weniger.

Schauen wir einmal näher hin, was Liebe positiv für Paulus bedeutet:

bulletLeben mit Liebe

Hören wir nochmals den Text an: 1 Kor 13, 4-7

Ich meine schon, dass ist sehr konkret, vielleicht zu konkret, was der Paulus hier unter einem Leben in Liebe versteht. Und es sollte uns klar sein: diese Erwartungen gehen jeden von uns ab. Liebe ist nicht nur ein Schlagwort für Feiertage und Hoch-Zeiten, wie an der Eurigen heute, NN. und NN.. Liebe ist auszubuchstabieren in der Gewöhnlichkeit und Alltäglichkeit des Lebens. Denn es war Krach in Korinth. Und auch im Zusammenleben zweier Menschen, in unseren Familien und Gemeinschaften, da gibt es Momente, wo es kracht, wie in Korinth. Und da wird deutlich: es geht nicht um Liebe als ein diffuses Glücksgefühl oder als eine Idylle oder als eine heile Welt für den Moment Eures Festtages.

Schauen wir noch einmal genauer hin:

bulletLeben mit Liebe

Das bedeutet: langmütig sein: einen langen Mut füreinander aufbringen und diesen Mut immer neu einüben; nicht prahlen, nicht reizen, Böses nicht nachtragen ... kurzum: nicht den eigenen Vorteil suchen, sondern den des Nächsten. Einander mitnehmen auf den Weg der Liebe. Sich selbst mitnehmen lassen vom anderen, mit anderen Worten: zulassen, dass der Brückenbogen mir entgegen kommt.

bulletLeben mit Liebe

Das bedeutet: alles dulden, alles glauben, alles hoffen, alles tragen. Liebe fordert auch Heroismus, gerade in ihrer Alltäglichkeit. Diese Liebe weiß um die Spannungen, in denen wir leben: in unserem persönlichen Alltag, in unseren Beziehungen: mit dem Partner, mit Verwandten und FreundInnen. Die Liebe flieht nicht vor den Schwierigkeiten, die Liebe bleibt unter den Schwierigkeiten. Die Liebe ist jene Kraft, die Ja-sagen lässt, obwohl alles so ausweglos scheint, obwohl der andere mich so unendlich enttäuscht hat, obwohl ich mir mit meinen Eigenarten oft selbst im Wege stehe. Liebe überspannt den Bogen nicht.

bulletLeben mit Liebe

Das bedeutet: die Liebe hört niemals auf. Und darin, so scheint mir, liegt die größte Herausforderung für uns heutige Menschen. Wir leben in Beziehungen, die durch Verträge auf Gegenseitigkeit bestimmt sind. Jeder hat Ansprüche an den anderen, hat ein Recht auf ... Wir versichern uns gegen jede Unbill des Lebens. Wir wechseln das Bier oder das Auto, suchen einen neuen Lieferanten oder das bessere Restaurant, haben den Drittwagen und den Zweitpartner. Wir achten auf Halbwertzeiten und Verfallsdaten. Aber: Das Modell christlicher Liebe liegt da quer dazu. Liebe ist nicht einklagbar. Liebe ist Geschenk, Liebe ist lebenslange Aufgabe.

Auch wenn es bei Euch einmal Krach gibt wie in Korinth: NN. und NN., Ihr könnt Euch der Liebe als Aufgabe stellen, weil wir als Christen ein Beispiel haben, das Vorbild der Liebe, Jesu Christus.

Gott hat uns in Jesus Christus seine Liebe bedingungslos angeboten. Jesus Christus hat eine Liebe gelebt, die nicht den eigenen Vorteil sucht. Jesu Liebe trug alles: bis in seinen Tod und darüber hinaus in die Herrlichkeit der Auferstehung. ER hat den Bogen der Treue, den Gott zwischen sich und dem Noach gespannt hat, erneuert und auf ein solides Fundament gestellt. Dieser Jesus ist kein enger, eifersüchtiger Mensch, sondern übt Toleranz. ER ist der Pontifex Maximus, der große Brückenbauer zwischen den Menschen und zwischen Gott und dem Menschen. Jesus aber sagt ihnen, wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Menschen können Gutes tun und sich dabei auf Ihn, Jesus Christus, berufen. Paulus greift mit seinem Hohen Lied der Liebe diese gelebte Toleranz Jesu wieder auf. Er wendet sie an auf die christliche Gemeinde, die in sich verkracht ist und deshalb kein überzeugendes Beispiel für die Liebe Jesu gibt.[Und in Klammern ist anzumerken: das kennen wir doch auch aus unseren heutigen Kirchengemeinden und im Umgang zwischen den Kirchen, oder?]

Der Glauben an Jesus Christus schenkt uns die Gewissheit, dass Liebe bedingungslos lebbar ist in einer Welt, die ihre Beziehungen fast ausschließlich an Bedingungen knüpft, am Nutzen orientiert. Als Christen leben wir, sollten wir leben in der Hoffnung, dass Jesu Liebe uns auch in unserer menschlichen Begrenztheit trägt, dass Jesu Liebe bedingungslos jeden von uns meint.

Nur deshalb könnt Ihr, NN. und NN., Euch miteinander vertrauensvoll auf den Weg der Liebe Jesu in einer christlichen Ehe machen:

bulletDer Weg der Liebe, von dem Ihr wisst, dass er kein einsehbarer und übersehbarer Weg ist.
bulletDer Weg der Liebe, von dem Ihr wisst, dass Ihr ihn oft nicht weitergehen wollt, weil Euch Vertrauen und Hoffnung schwer fallen.
bulletDer Weg der Liebe, von dem Ihr wisst, dass Ihr ihn nur begrenzt gestalten könnt, weil Ihr nicht alleine auf dieser Welt lebt, sondern in einem Beziehungsgeflecht.
bulletDer Weg der Liebe, von dem Ihr wisst, dass Ihr immer neue Erfahrungen auf ihm machen werdet, die Gewohnheiten in Frage stellen können.
bulletDer Weg der Liebe, von dem Ihr hofft, dass Ihr ihn dann vollendet haben werdet, wenn Eure Liebe aufgeht in der Liebe des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Ich wünsche Euch, NN. und NN., dass Ihr Euch gegenseitig in Treue und Liebe Weggefährten seid und bleibt, Brückenbauer für- und miteinander und für andere, in guten und in schlechten Tagen. Habt Acht auf die jeweiligen Fundamente Eurer Brückenpfeiler. Schiebt die Brückenteile langsam aufeinander zu und fürchtet Euch nicht, wenn der Brückenbogen sich nicht sofort spannen lässt. Wenn einer von Euch seinen Teil des Brückenbogens schneller auf die Gegenseite schieben kann, bitte lasst dem anderen Raum, sich zu bewegen, anzunehmen, dass sein Brückenbogen langsamer wächst. Dafür kann es gute Gründe geben.

Und ein Brückenbogen steht unter Spannung: überspannt den Bogen nicht, aber lasst Spannung zu, liebe NN., lieber NN.. Amen.

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