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Dr. Benno Kuppler

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Gottes Kleiderordnung bei Licht betrachtet
Traugottesdienst
von Annette Marie Elisabeth Eiber & Phillipp Maximilian Preuße
in der Pfarrkirche St. Michael in Seehausen am Staffelsee am 15. Mai 2004
Predigt-Stichworte von P. Benno Kuppler SJ

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Brautkerze - Osterkerze

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Bedeutung Osterkerze: Christus das Licht.

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Brautpaar zündet seine Brautkerze an Osterkerze an.
 

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Gottesdienstvorbereitung

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gemeinsam mit Annette und Phillipp, die auch die Lesungen und Lieder ausgewählt haben und mir Gedanken zu den Texten geschrieben haben: Kolosser 3, 12-15, Markus 4, 21 - 25
 

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Gedicht nach dem Lesen der Einladung mit den Hinweisen für die Kleidung

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Der Kolosserbrief spricht von einer anderen Kleiderordnung!

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Trau"liturgie" von Kurt Marti
Glocken dröhnen ihren vollsten Ton,
und Photographen stehen knipsend krumm.
Es braust der Hochzeitsmarsch vom Mendelssohn.
Ein Pfarrer kommt. Mit ihm das Christentum.
Im Dome knien die Damen schulternackt,
noch im Gebet kokett und photogen.
Indes, die Herren, konjunkturbefrackt,
diskret nach ihren Armbanduhren sehn.
Sanft wie im Kino surrt die Liturgie,
zum Fest von Kapital und Eleganz.
Nur einer flüstert leise: Blasphemie!
Der Herr. Allein. Ihn überhört man ganz.
 

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Kirchliche Trauung und "Evangelisch & Katholisch" als Herausforderungen

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Eure Trauung macht den Graben zwischen den beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland, dem Land der Reformation deutlich. Und die in fast fünfhundert Jahren gewachsenen Formen und Symbole der evangelischen und katholischen Kirche bleiben uns emotional gegenseitig fremd.

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Durch Eure Ehe werden unterschiedliche Traditionen verbunden, in denen Ihr aufgewachsen seid und die Euch jeweils ein geistliches Zuhause bieten.

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„Weil die Hochzeit und der Ehestand ein weltlich Geschäft ist, gebührt uns Geistlichen oder Kirchendienern nichts darin zu ordnen oder zu regieren ... Aber so man von uns begehrt, ... sie [
die Eheleute]
zu segnen, für sie zu beten oder sie auch zu trauen, sind wir schuldig, dasselbige auch zu tun." Martin Luther, Ein Traubüchlein für die einfältigen Pfarrherren.

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Aus diesen Sätzen Martin Luthers wird deutlich, warum evangelische Christen und Christinnen einen Gottesdienst anlässlich der Eheschließung feiern: Sie wollen sich ausdrücklich und persönlich den Segen Gottes zusprechen lassen, wie es im Buch Genesis, dem 1. Buch Mose [
1, 27-28]
, berichtet wird. Und in der Trauordung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wird ein weiterer Grund genannt: den Eheleuten die Möglichkeit geben, ihr Trauversprechen ausdrücklich vor Gott auszusprechen und sich gemeinsam „zur göttlichen Ordnung und christlichen Führung ihrer Ehe in der
Gemeinde zu bekennen".

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Eure Trauung in der liturgischen Form eines katholischen  Wortgottesdienstes zu feiern, finde ich angemessen, weil sie nicht Einheit vortäuscht, sondern an diesem für Euch so wichtigen Tag auch
die Grenzen spürbar und greifbar macht, dass eine eucharistische Mahlgemeinschaft, eine Abendmahlsgemeinschaft zwischen unseren Kirchen leider immer noch nicht besteht.

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So werden wir gut evangelisch den Segen auf Eure Ehe herabrufen und  gut katholisch werdet Ihr Euch das Sakrament der Ehe spenden, das einzige Sakrament in meiner Kirche, das sich die Betroffenen selbst spenden.

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Eure Trauzeugen Verena Burger und Markus Schneckenburger und ich als  Priester werden als „kirchliche Notare" mitwirken. Die kirchliche Trauung ist zugleich Sakrament und Rechtsakt: matrimonium ratum et consumatum.
 

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Euer Lebensprogramm

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Ihr beide schreibt:
„Das Gleichnis vom Licht aus dem Evangelium Markus haben wir gewählt, da es Offenheit und Werte enthält, die auch für uns und unsere gemeinsame Zukunft von Bedeutung sind. Darüber hinaus wird ein wesentliches Element des christlichen Zusammenlebens aufgegriffen: Geben und nehmen. Leben ohne Licht ist kaum denkbar; es ist eine der bedeutendsten Lebensgrundlagen. Licht ist etwas sehr Positives; Licht ist Hoffnung, Wärme, Offenheit, Transparenz und Heiterkeit zugleich. Wir wollen alle
diese Dinge für unsere Beziehung erhalten und mit der Trauung in ihrer Wertigkeit erhöhen. Durch unser offenes Bekenntnis zueinander, soll das Licht [
und alle damit verbundenen positiven Assoziationen]
nicht verborgen bleiben oder unter einen Scheffel stehen, sondern vor unserer Familie und unseren Freunden entzündet und reflektiert werden.
Eng mit Licht verknüpft ist der Tag. Nacht und Dunkelheit werden zum Tagesbeginn von Licht verdrängt. Mit dem Licht beginnt also ein neuer Tag.
Der 15. Mai wird ein neuer heller Tag in unserem Leben sein. Und obwohl wir uns schon viele Jahre kennen, wird der 15. Mai den Grundstein für unsere gemeinsame christliche Zukunft und ein glückliches Leben bilden."

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Und wenn ich Euch weiter zitiere:

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„Gleichzeitig spricht das Gleichnis von Offenheit. In unserer Beziehung  spielt Kommunikation eine zentrale Rolle. Auch wenn es manchmal schwierig ist, versuchen wir offen zu kommunizieren, d.h. die Dinge beim Namen zu nennen, Kritik offen anzusprechen und nichts in sich hineinzufressen.
Standpunkte müssen ausgetauscht werden, um den Blickwinkel des anderen  kennen zu lernen. Nur so kann nachhaltiges Verständnis und ein solides Fundament für eine gemeinsame Zukunft entwickelt werden.
Zuhören ist der notwendige Gegenpart zum offenen Aussprechen."
 

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Sinnlichkeit im Wort. Gott weckt mir selbst das Ohr.

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"Das Wort ist Fleisch geworden." Johannes-Evangelium

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Assoziationen: anhören, horchen, sein Ohr leihen, abhören, lauschen, seinen  Ohren nicht trauen, gehören, gehorchen, sich hinter die Ohren schreiben

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Hören im Sinne von: Sich zuwenden, wahrnehmen, das wird von Gott gesagt  und von den Menschen auf Gott hin.

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Hören im Sinne von: Verstehen und einsehen und glauben und aus dieser Überzeugung heraus auch hören auf Gott, also gehorchen, das ist die Antwort auf die Zuwendung und Liebe Gottes.

Hören setzt einen Partner voraus, jemanden, der spricht, dessen Stimme ich vernehme. Zuhören und Antworten, Sprechen und Verstanden werden, Senden und Empfangen - du und ich, das sind die Entsprechungen, die eine Beziehung ausmachen. Ob ich mit dem Herzen höre oder 'ob ich meine Ohren auf Durchzug gestellt habe', mit tauben Ohren höre, das macht die Qualität einer Beziehung  aus. Je mehr ich an meinem Partner interessiert bin, je intensiver ich mich ihm zuwende, je mehr ich ihn liebe, um so mehr achte ich auf die Zwischentöne, verstehe ich, fühle ich mich immer tiefer verbunden und - bin auch verletzlicher.

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"Heilige und Geliebte"

Paulus nennt Euch die Heiligen und Geliebten, aber das gilt auch für uns alle in diesem Gottesdienst. Und seine „Kleiderordnung" nennt keine modischen Modelle oder Toplabels, klassisch und zeitlos sind seine Modevorschläge:

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herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld

Und wie wir die zu tragen haben, beschreibt er wenig populär:

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einer ertrage den anderen; untereinander vergeben; ziehet über alles die  Liebe; in euren Herzen regiere der Friede; seid dankbar.

Das Ideal ist klar formuliert, die Realität sieht oft anders aus. Das meine ich nicht resignativ. Die Differenz zwischen Ideal und Realität anzuerkennen, heißt nicht, dass das Ideal keine Rolle spielt. Nein: Wir sollen nicht zürnen, wir sollen treu sein, wir sollen Gewalt durch Gewaltlosigkeit überwinden usw., aber nicht, weil ein himmlischer Gesetzgeber das aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen so will, sondern weil das gut ist für unser Leben. Gott erlässt nicht
Gesetze, sondern eröffnet Chancen. Gott will das wahre, gute und glückliche Leben des Menschen, und ein solches Leben setzt Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld, Vergeben, Treue, Gewaltlosigkeit, Ehrlichkeit usw. voraus. Wir sollen also treu, ehrlich, friedfertig sein, weil das gut ist für uns - und das ist es, was Gott gefällt!

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Das Ideal für Euch habt Ihr klar beschrieben:

„Geben und nehmen ist ein zentrales Element christlichen Lebens... Wirklich Bedeutung gewinnt das Geben und Nehmen jedoch in der Liebe. Auf Ihr basiert unsere Beziehung. Sie gibt die Kraft über Verschlossenheit, schlechtes Zuhören und ungerechtes Messen hinwegzuhelfen und hilft bei Fehlern zu vergeben. 
Einseitige Liebe hat keine Zukunft. Wir wissen daher, dass wir nur eine Zukunft  haben, solange wir uns gegenseitig Liebe schenken und Liebe annehmen."

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Einander schenken ­ Gott erfahren

Durch ihre gegenseitige Annahme und Hingabe im unbedingten Ja ihrer Liebe spenden Annette und Phillipp einander das Sakrament der Ehe. Sie machen dadurch Christus in ihrer Ehe gegenwärtig und werden "gleichsam geweiht" [
Gaudium et Spes 48]
. Ihr Leben miteinander ist geheiligt, was sie einander tun, ist heilig ­ ihr intimstes Zusammensein, ihr Alltag, ihre Freuden und Sorgen, ja auch ihre
Auseinandersetzungen und Konflikte; überall ist Gott als der an ihrem gemeinsamen Leben Anteilnehmende gegenwärtig. Er ermutigt, hilft und fordert heraus. Hilfe schenkt Gott oft durch andere Menschen.

Die Ehe ist keine bloße  Privatangelegenheit. Sie hat Bedeutung für die Umgebung der Partner ­ und für die gesamte Gesellschaft. Daher feiern wir mit Euch den Beginn als Gemeinschaft  ­ als Liturgie in der Gemeinschaft der gesamten Kirche.

Sie alle, die Mitfeiernden sind auch zur Mithilfe berufen. Diese leisten Sie zuerst durch den Respekt, den sie der neuen Qualität des Zusammenlebens von Annette und Phillipp zollen. Hilfe ist aber auch die liebevolle, nicht aufdringliche Anteilnahme am Gelingen der Beziehung. "Ihr und eure Ehe seid uns
wichtig!"

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Lernprozess Ehe

Partnerschaftliche Liebe ist nicht von Anfang an in der ganzen Fülle gegeben.  Ehe ist ein Unterwegssein. Frau und Mann stehen dabei in einem schöpferischen Lernprozess. Die Hoffnung auf eine Vertiefung ihrer Liebesbeziehung ist die Kraft, die sie immer wieder neu beginnen lässt. Aus der anfänglichen, willentlichen Bereitschaft zu lebenslanger Gemeinsamkeit kann eine reife,  schenkende Liebe werden, die nicht einengt, sondern befreit.

Auch nach der Hochzeit müssen die Eheleute etwas für ihre Ehe tun. Gottes Segen  macht nicht automatisch alles gut. Dazu einige Stichworte:

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Die eigene Entwicklung

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Lebensgemeinschaft mit dem Ehepartner

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Eine Familie gründen

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Verantwortung in Kirche und Gesellschaft übernehmen

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Konkretisierungen:
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reife und verantwortungsvolle Menschen werden - eine Aufgabe im Leben suchen - den Glauben stärken - erkennen, was richtig und falsch ist.

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wachsen in gegenseitiger Liebe - vertrauen zueinander haben und  ehrlich sein - sich in schweren Zeiten helfen - gemeinsame Sexualität finden - sich treu bleiben - den Glauben gemeinsam leben.

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offen sein für Kinder [
= sich Kinder wünschen]
- Kinder als Zeichen  der Liebe Gottes und neues Leben annehmen - Verantwortung für Kinder übernehmen - Kinder als gute Menschen und Christen erziehen -
Kinder, wenn sie erwachsen sind, ihr eigenes Leben leben lassen.

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nicht nur für sich selbst leben und arbeiten - in der Gemeinde mitarbeiten - politisch interessiert sein - anderen Menschen helfen - mitarbeiten für eine bessere Kirche und eine bessere Welt.

Jeder Punkt hat in einer bestimmten Zeit der Ehe mehr oder weniger Bedeutung.  Das verändert sich im Lauf des Lebens.
 

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Und wenn Ihr Euch gleich das Eheversprechen gebt: "Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens." , dann wünsche ich, aber sicherlich auch alle Mitfeiernden in der Kirche, dass Euer eigener  Wunsch in Erfüllung geht:
 

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„Wir haben uns lange geprüft und sind bereit für die Zukunft. Hierfür  bitten wir um den Segen und die Kraft Gottes."

Amen.

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Vaterunser mit der Bitte um Mahlgemeinschaft:
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Kreis um den Altar mit Brautpaar, Trauzeugen, Eltern und Geschwister
 

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Brautsegen:
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Eltern zum Segen einladen: Hände über das Paar  ausstrecken

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