Heute ist diesem Haus Heil geschenkt
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Dr. Benno Kuppler

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"Heute ist diesem Haus Heil geschenkt"
Einweihung des Gebäudes Bahnhofstraße 87 der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule
durch den evangelischen Studentenpfarrer Joachim Tittlbach und
den katholischen Hochschulpfarrer P. Dr.sc.soc. Benno Kuppler SJ
am 17. Juni 1999

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Begrüßung
Hochschulpfarrer P. Dr.sc.soc. Benno Kuppler SJ

Wir wollen nun für den Neubau für die Fachbereiche Betriebswirtschaft und Sozialwesen der Georg-Simon-Fachhochschule den Segen Gottes des Schöpfers herabrufen. Als Kirche an der Hochschule tun wir dies in dem Wissen, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christ zugleich der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs unserer jüdischen Glaubensgeschwister ist, den unsere muslimischen Mitbürgern als Allah verehren.

Der Gott der Lebenden, als den wir Ihn bekennen, soll nicht nur die Räume segnen, sondern besonders die Menschen, die sich in diesen Räumen begegnen, die hier arbeiten und so einen wichtigen Teil ihres Lebens bewusst verbringen: die nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeiten für Studium und Lehre die äußeren Voraussetzungen schaffen; die Professoren und Dozenten; die Studierenden aus vielen Ländern, mit unterschiedlichen Weltanschauungen und großen Erwartungen.

Wir denken an alle, die an der Erstellung des Neubaus beteiligt waren: von den Azubis der Bauunternehmen bis zu deren Chefs, von den Verantwortlichen in den Verwaltungen zu den Architekten. Wir vergessen auch nicht die Frauen und Männer der Reinigungskolonnen.

Wir laden Sie alle ein, mit uns zu beten.

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zu Lukas 19, 1-10
[Stichworte]
Hochschulpfarrer P. Dr.sc.soc. Benno Kuppler SJ

bullet"Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist."
bulletWir erbitten den Segen Gottes für den Neubau der G-S-O-Fachhochschule.
bullet"Haus" meint das Gesamt mit allen Menschen.
bulletKonkrete Menschen interessieren mich.
bulletSozialwesen und Betriebswirtschaft als scheinbare Widersprüche.
bulletIn beiden Fachbereichen geht es um den Menschen, wenn auch unter verschieden Sichten.
bulletDas Beispiel des Zachäus zeigt, dass jeder Menschen nach dem Wahren Ausschau hält.
bulletDie Reaktion Jesu weist jedem von uns eine Richtung:
Vorurteile über Menschen wegen ihres Berufes oder ihrer Andersartigkeit verstellen den Weg zu menschlichem Glück, zu erfülltem Leben, zu befreiendem Heil.
bulletEinladung an die Fachbereiche Sozialwesen und Betriebswirtschaft miteinander ins Gespräch zu kommen über mögliche bestehende Vorurteile hinweg.
bulletKirche an der Hochschule bietet Raum für solches Gespräch, Kirche an der Hochschule wünscht, dass diesem Haus Sein Heil geschenkt wird.

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