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P.
Benno Kuppler SJ - ein Porträt
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Ich
hole, ich sammle, ich gieße, ich reinige,
ich nehme und gebe, ich lege und
bewirke, ich Jahwe. Aufnahme von Andrea in die katholische Kirche
und
Taufe von des Sohnes Christoph

Lesungen:
Ezechiel, 36, 24-28;
Markus 10, 13-16

Predigtskizze
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Initiationsriten der
katholischen Kirche: Taufe, Erstkommunion, Firmung
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Probleme: Teil eines Sozialisationsprozesses, der heute gesellschaftlich
und kirchlich nicht mehr selbstverständlich ist.
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Tauflosung von Andrea:
Johannes 8, 12
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 | "Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht
der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern
das Licht des Lebens haben." |
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Provokation für viele Menschen
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 | Kindertaufe
Eintritt in die katholische Kirche |
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Pro-Vokation
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 | bedeutet herausgerufen werden aus dem Gewöhnlichen, Irritationen,
Selbstverständliches wird infrage gestellt. |
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Ezechiel-Lesung ist in einer
solchen Situation gesprochen worden:
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 | das Volk Israel hatte sich gut eingerichtet und ihr Verhältnis zu Jahwe
ist zu einem Kult verkommen. Sie können sich alles leisten. Und dann das
Exil: Fremde und Not, keine Beheimatung. |
 | In diese Verzweiflung hinein die Zusage Gottes:
"Ich" Jahwe: ich hole, ich sammle, ich gieße, ich reinige, ich
nehme und gebe, ich lege und bewirke.
dann erst ihr, und heute: wir: sein Volk sein. |
 | So auch in den Sakramenten der Taufe und der Firmung:
Gott handelt, Gott wirkt, Gott schenkt: Aufnahme in die Kirche durch die
Firmung und Taufe bedeutet, Glied des Volkes werden. |
 | Das kann entlastet, dass es nicht nur auf mich ankommt: das ist die
bleibende Provokation des Glaubens, ER handelt. Auf uns kommt es eigentlich
nicht an. "Nutzlosigkeit im Glauben" ist der Gegenentwurf zur
Selbstverwirklichung unserer Tage, die oft in der Egoismus-Falle endet. |
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Markus-Evangelium unterstreicht dies mit einem anderen Bild:
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 | Die Jünger wiesen die Leute schroff ab: hatte nicht auch Jesus recht auf
"Freizeit", auf Entspannung und Erholung: die "objektive"
Ebene. |
 | Ständig dieser Rummel um ihn, da blieb ja keine Zeit für Intimität, für
Nähe zwischen seinen Jüngern und ihm: die "subjektive" Ebene. |
 | Jesus sieht und wird unwillig. Er nimmt die Kinder an, die nutzlos,
wertlos, störend zu sein scheinen, und stellt sie als "Modell" den
Jüngern, uns, vor Augen: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind,
der wird nicht hineinkommen. |
 | Segnung der Kinder nicht als sentimentale Geste. |
 | Segnung der Kinder als Provokation an uns, die wir uns so erwachsen, so
unersetzlich, so wichtig, so nützlich fühlen. Kinder in ihrem Urvertrauen
gegen unsere Ratio, die uns abwägen lässt, welche Beziehungen uns nutzen,
welche wir benutzen können: für uns. |
 | Die Taufe von Christoph und die Firmung von Andrea sind eine Einladung an jeden
von uns, seine "Nutzlosigkeit im Glauben" zuzulassen, weil sie der
Humus ist, auf dem wahre Menschlichkeit alleine wachsen kann. |

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