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Die Krippe unter dem Kreuz - Das Kreuz über der Krippe
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| Quelle n-tv.de |
KKV-Adventfeier mit Ehrung unserer Jubilare
Wie seid Jahren schon laden wir Sie am Nachmittag des 3. Adventsonntag zu unserer Adventsfeier und freuen uns auf Ihr –wie bisher immer zahlreiches – Kommen. Wir können sechs neue Mitglieder begrüßen und wieder viele langjährige Mitglieder ehren... Auch in diesem Jahr wird unsere Adventfeier musikalisch umrahmt von der "Schwabinger Stub`n Musi". Sie sind herzlich willkommen im vorweihnachtlich geschmückten Saal des Hansa-Hauses. Benötigen Sie/Ihre Angehörigen eine Mitfahrgelegenheit [Hin- und/oder Rückfahrt], rufen Sie uns bitte bis 12.12. an. Wir helfen Ihnen gerne.
Weihnachten steht vor der Tür und dieses Jahr überlassen wir nichts dem Zufall - Es muß alles ganz klar kommuniziert werden!
CEO [Christmas-Event-Organizer]: Dr. J. Christus v. Bethlehem
Status: Wie Weihnachten 2001 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muß der Weihnachtsmann auch X-man sein! Da X-mas 2002 quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens ab September höchste Zeit mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen - Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.
Hinweis: Die Kick-off-Veranstaltung [früher 1. Advent] für die diesjährige SANCROS [SANta Claus Road Show] findet bereits am 01. Dezember 2002 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO [Christmas Illumination Officer] schon am 6. Januar 2001 abgehalten.
Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte To Do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.
Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets [Knecht Ruprecht] die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden. Die Service-Provider [Engel, Elfen und Rentiere] wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben.
Ein Bündel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln.
Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testmarkt als Pilotprojekt eine Hotline [0,69 Cent/Minute Legion] für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen.
Durch ein ausgeklügeltes Management Information System [MISt] ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich.
Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants [Osterhasen Associates] definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch [Golden Book Release 2002.1] erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating.
Hochauflagige Lowcost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmassnahme. Ferner wurde durch intensives Brain Storming ein Konsens über das MissionStatement gefunden. Es lautet "Let's keep the candles burning" und ersetzt das bisherige Frohe Weihnachten.
X-man [formally known as Santa Claus] hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.
Mit freundlichen Grüßen
| Quelle unbekannt. |
Der Priester gab bekannt, dass Jesus Christus selbst am nächsten Sonntag in die Kirche kommen würde. Die Gemeinde kam in großer Zahl um ihn zu sehen. Jedermann erwartete, dass er predigen würde. Jeder bot ihm Gastfreundschaft für die Nacht an, besonders der Priester, aber er lehnte höflich ab. Er sagte, er wolle die Nacht in der Kirche verbringen.
Am nächsten Morgen schlich er sich früh davon, noch ehe die Kirchentore geöffnet wurden. Und zu ihrem Entsetzen entdeckten der Priester und die Gläubigen, dass ihre Kirche mutwillig beschädigt worden war. Überall an den Wänden stand geschrieben: "Gebt Acht!"
Kein Teil der Kirche war verschont geblieben, Türen und Fenster, die Säulen, die Kanzel, der Altar, nicht einmal die Bibel auf dem Pult. "Gebt Acht!" In großen oder kleinen Buchstaben war es eingekratzt mit Bleistift, Feder, in jeder nur denkbaren Farbe hingemalt. Wohin das Auge blickte, sah man die Worte: "Gebt Acht, gebt Acht, gebt Acht, gebt Acht!"
Erschreckend, aufreizend, verwirrend, faszinierend, furchterregend. Worauf sollten sie Acht geben? Das stand nicht da. Es hieß nur "Gebt Acht!" In einer ersten Regung wollten die Leute jede Spur dieser Schmiererei, dieses Sakrilegs wegwischen. Nur der Gedanke, dass Jesus selbst es getan hatte, hielt sie davon ab.
Nun begann dieses geheimnisvolle "Gebt Acht!" in das Innere der Menschen einzusinken, wenn sie die Kirche betraten. Sie begannen auf die Heilige Schrift achtzugeben, sodass sie davon profitieren konnten, ohne frömmlerisch zu werden. Sie begannen auf die Sakramente zu achten, sodass sie geheiligt wurden, ohne abergläubisch zu werden.
Der Priester begann sich seiner Macht über die Menschen bewusst zu werden, ohne sie beherrschen zu wollen. Und jedermann begann auf die Religion zu achten, denn wer nicht aufpasst, kann leicht selbstgerecht werden. Sie begannen auf die Kirchengesetze zu achten, sodass sie gesetzestreu wurden und doch barmherzig gegenüber den Schwachen blieben.
Sie begannen auf das Gebet achtzugeben und sich nicht abhalten zu lassen selbstständig zu werden. Sie begannen sogar sich ihrer Vorstellungen von Gott bewusst zu werden, sodass sie ihn auch außerhalb der engen Grenzen ihrer Kirche erkennen konnten.
Nun haben sie das aufrüttelnde Wort über den Eingang ihrer Kirche geschrieben, und wenn man in der Nacht vorbeifährt, kann man es in mehrfarbigem Neonlicht über der Kirche leuchten sehen.
| aus: Anthony de Mello: Geschichten, die gut tun. Weisheit für jeden Tag, [Freiburg: Herder, 2. Auflage 2001], S. 76 - 77 |
Eine alte Weihnachtslegende erzählt von einem Engel, der beim Gesang des Gloria über dem Hirtenfeld von Bethlehem zum ersten Mal die Erde und die Menschen aus allernächster Nähe zu sehen bekam. Viele neugierige Fragen kamen ihm damals, am meisten aber plagte ihn die Frage: "Was ist Zeit?"
Mit der Erlaubnis Gottes durfte er die Menschen nach ihren Zeiterfahrungen befragen. Dabei begegnete er nacheinander einem alten Mann, einer Greisin, einer jungen Frau, einem Kind, einem Lehrling, einem Meister, einem Eisenbahner, einer Ärztin, einer geschiedenen Frau, einem Verurteilten und einem Sterbenskranken.
Sie alle schenkten ihm gerne eine Stunde ihres Lebens. Voller Freude kam der Engel zu Gott zurück, einen Kranz in der Hand, geflochten aus den Haaren, die er sich von jedem als Unterpfand erbeten hatte.
Gott, darüber weder überrascht noch erfreut, belehrte den Engel: "Die Menschen dürfen keine meiner Stunden ihres Lebens aus der Hand geben. Mit jeder verschenkten Stunde verstümmeln sie sich selbst. Ich gebe ihnen die Zeit, sie aber sollen daraus ihr Leben gestalten."
Voll Scham kehrte der Engel zur Erde zurück und wollte jedem seine verschenkte Stunde zurückerstatten, aber keiner wollte sie mehr. Alle ließen ihn wissen, dass sie mit dieser Stunde ein Stück ihrer Ängste und Peinlichkeit loswerden wollten. In seiner Verlegenheit flüchtete sich der Engel zum Kind in der Krippe. Dieses griff bereitwillig nach dem Kranz und sagte: "Lass ihn mir! Ich selber bringe die Stunden zurück zu den Menschen, den Kranken, Müden, Armen, Ängstlichen, Hungernden und Sterbenden; mit ihnen will ich sie durchleben."
Da begriff der Engel: Die schweren Stunden eines Menschenlebens sind aufgehoben beim Kind in der Krippe. Es geht mit in den Nachtstunden eines Erdendaseins. Dieses Kind verschenkt die Möglichkeit selbst harte und dürftige Zeiten in Zeiten des Heils zu verwandeln.
| Christian Schütz, aus: Cornelia Mack: Das große Buch von Weihnachten, [Stuttgart: Hänssler, 1997] S. 263 |
Bild von Rogier van der Weyden [1400- 1464] Anbetung der Könige. Aus dem Dreikönigsaltar [Middelburger Altar] von St. Columba in Köln jetzt in der Bayrischen Staatsgemäldesammlung, der Alten Pinakothek, in München. c.1455.
Eingebettet in die Verkündigung an Maria [linke Tafel] und die Darbringung im Tempel [rechte Tafel] hat Rogier van der Weyden das Motiv der Anbetung als zentrale Mitteltafel gewählt.
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