Multikulturell: Krach in Korinth
Multikulturell: Krach in Korinth | Meister, welches ist das größte Gebot? | Glaube - Hoffnung - Liebe | La Sposa - ma non lo Sposo



„adiuvare animas“
den Seelen zu helfen

Home
Nach oben

Mein we-wi-we-Infoflyer
zum Herunterladen

vorträge & workshops themen als pdf

Meine Mailadresse benno.kuppler[at]jesuiten.org
ersetzen Sie [at] mit dem Mailzeichen

Dr. Benno Kuppler

What's new powered by crawl-it

"Multikulturelle Hochzeit"
vor Gott, dem Schöpfer und Vater unseres Herrn Jesus Christus;
vor Gott, den die Muslime Allah nennen und der durch den Propheten Muhammad in unsere Welt gesprochen hat,
vor Gott, den die Juden als den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bekennen, und
vor der anwesenden Gemeinde.

Pauchet-Taghzouti und Mohammed Taghzouti
am 17. Juli 1999 in der St. Klara-Kirche zu Nürnberg

Lesungen: 109. Sure von den Ungläubigen; 1 Korinther-Brief 12,31b - 13,13

horizontal rule

Liebe Caroline, lieber Simo,
liebe Angehörige und Freunde,

für Eure kirchliche Trauung habt Ihr mit der St. Klara-Kirche im Herzen Nürnbergs ein "schmuckes Kirchlein" ausgewählt, einen intimen Raum, um Eure Lebensentscheidung füreinander zu bekräftigen: vor Gott, dem Schöpfer und Vater unseres Herrn Jesus Christus; vor dem Gott, den die Muslime Allah nennen und der durch den Propheten Muhammad in unsere Welt gesprochen hat, und vor dem Gott, den die Juden als den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bekennen, und vor der anwesenden Gemeinde.

Zu einer "multikulturellen Hochzeit" habt Ihr eingeladen in eine katholische Kirche. Ist das nicht irreführend oder gar provozierend? Kann das missverstanden werden als Einebnung von Unterschieden zwischen Religionen? Oder ist das "kirchliche Ambiente" als Lifestyle "In"?

Und dann die Lesungen, die Ihr beide ausgesucht habt! Die Sure 109 über die Ungläubigen und das 13. Kapitel aus dem Korintherbrief des Paulus. Wenn ich noch mehr Verse aus dem 12. Kapitel vorgelesen hätte, wäre der "Skandal" wohl perfekt! Krach in Korinth! Wolltet Ihr "endlich" einmal uns, Euren Angehörigen und Freunden, durch die "Blume" sagen, was wir in Euren Augen sind: Ungläubige und Streithanseln?!

Eure Hochzeitsanzeige und Eure Lebensgeschichten haben mich inspiriert, an den Beginn meiner Predigt einen Ausflug in die Kulturgeschichte der Ehe zu stellen. Und meine einführenden Fragen sind hoffentlich als rhetorische Fragen angekommen.

Denn Eure Hochzeit und Eure Beziehung spiegelt als Mikrokosmos unsere Welt wieder. Es gibt Schnitt- und Teilmengen verschiedener Kulturen, Religionen und Traditionen, die sich in Euch verbinden und etwas von dem spiegeln, was wir gelegentlich als "multikulturell" bezeichnen, aber doch nicht fassen und begreifen können.

Lasst mich plakativ einige Stichworte nennen:

Am französischen Nationalfeiertag 1998 habt Ihr auf dem Nürnberger Standesamt nach deutschem Recht geheiratet: Caroline L., eine Fränkin mit einem französischen Familienname, Nationalität Deutsch, geboren im Jahr 1974, Konfession römisch-katholisch, und M., geboren im Jahre der Hedschra 1388 in Rabat im Königreich Marokko, Religion Muslim.

Geht es nicht auch ein wenig einfacher, so frage ich mich. Aber diese "nüchternen Daten" führen dann erst in die Tiefe und Breite einer "multikulturellen" Hochzeit.

Schon die Papiere zu beschaffen, die für die zivilrechtliche Eheschließung Voraussetzung sind, haben Caroline und Simo fast an den Rand des Wahnsinnes getrieben. Alleine die Bescheinigung über die Ehelosigkeit von Simo trägt mindestens zehn verschiedene Stempel. Und was die beiden dann auf dem deutschen Standesamt noch alles unterschreiben mussten, das fragt ihr die beiden vielleicht später selbst.

Und dann noch eine kirchliche Trauung zwischen einer Katholikin und einem Muslim! Geht das überhaupt? Es scheint so, sonst wären wir heute nicht in der Klara-Kirche versammelt.

Wir sind hier versammelt, weil sich die Wege zweier Menschen gekreuzt haben und weil diese die Erfahrung gemacht haben, dass sie in Zukunft einen gemeinsamen Weg gehen wollen. Das ist der personale Aspekt dieser Feier.

Und doch hat dieser personale Aspekt auch einen gesellschaftlich-formalen Aspekt, wenn diese Zweisamkeit gesellschaftlich anerkannt sein will. Was da alles zusammenkommt, will ich ohne Anspruch auf Vollständigkeit benennen: der europäisch-abendländische Kulturkreis begegnet dem arabisch-muslimischen Kulturkreis. Das Christentum katholischer Prägung begegnet dem Islam schiitischer Prägung. Unterschiedliche Rechtssysteme begegnen einander. Das deutsche Ehe- und Familienrecht begegnet dem marokkanischen Personalstatutgesetz. Das muslimische Recht, die Scharia, begegnet dem Kirchenrecht der katholischen Kirche.

Es bedürfte einer rechtsvergleichenden Vorlesung, um die Vorstellungen über Ehe und Familie in diesen Kultur- und Rechtskreisen darzustellen, das Gemeinsame herauszuarbeiten und das Trennende zu beschreiben. Das kann aber nicht meine Aufgabe als Priester sein.

Deshalb lenke ich zunächst den Blick auf die Nächste: Die Braut.

Die Braut - sie steht im Mittelpunkt der Hochzeit. Nicht der Bräutigam ist kulturgeschichtlich wichtig. Die Braut alleine ist von öffentlichem Interesse. Nicht nur heute.

Blicken wir einmal in das alte Deutsche Recht: Die unverheiratete Frau stand unter der Vormundschaft des Vaters. Mit der Heirat wechselt die Frau dann unter die Vormundschaft des Ehemannes. Da gibt es Parallelen zu den rechtlichen Regelungen des Korans. Es gab aber auch die "wilde Ehe" im deutschen Recht, eine Ehe ohne Ehevertrag, bei der die Frau die freie Verfügungsgewalt über ihr Eigentum behielt und damit frei und unabhängig vom Mann war.

Die christlichen Kirchen kannten lange Zeit keine bestimmte Rechtsform für die Heirat zwischen Christen. Erst im 16. Jahrhundert wurde die kirchliche Trauung zur Norm. Erst im 16. Jahrhundert wurde die kirchliche Trauung zur Formvorschrift. Da sich christliche Eheleute das Sakrament der Ehe selbst spenden, war eine äußere Form zunächst nicht von Bedeutung. Denn eine zwischen Getauften vollzogene Ehe ist eine gültige Ehe auf Lebenszeit.

Bleiben wir noch ein wenig bei der europäisch-abendländischen Kulturgeschichte. Bis ins 18. Jahrhundert hinein waren Fragen wie der Stand, die Mitgift, der Besitz und die "guten Beziehungen" in allen Gesellschaftsschichten für eine Ehe entscheidend. Das allgemeine Verständnis von Glück bezog sich weniger auf Liebe zum Ehepartner, wichtiger war die Absicherung vor Armut und die eheliche Geburt der Kinder, die den Unterhalt der Familie sicherten.

Die freie Entscheidung zur Partnerschaft ohne Rücksicht auf die Interessen der Familien ist erst eine relativ junge Entwicklung in unserer europäisch-abendländischen Gesellschaft. Die ersten, die die Forderung erhoben, dass die Ehe auf gegenseitige Liebe gegründet sein solle und Mann und Frau die gleichen Rechte zu genießen hätten, waren die Dichter der Romantik. Mehr noch: Die Künstler damals hoben nicht nur die gegenseitige Liebe als Grundvoraussetzung für eine Ehe hervor, sondern sie forderten darüber hinaus, dass die Frauen selbständig im Denken und interessiert an Politik, Kunst und Wissenschaft seien. So belehrt uns die deutsche Kulturgeschichte.

Caroline und Simo haben sich entschlossen, eine Ehe einzugehen, die getragen ist von Toleranz und Respekt voreinander und den jeweiligen religiösen Traditionen und den Mitmenschen. Eine Ehe zwischen einer Katholikin und einem Muslim, die nach einer Dispens durch den Bischof gültig geschlossen werden darf, als Ehe auf Lebenszeit, in guten und schweren Tagen, bis der Tod Euch scheidet.

Für diese kirchliche Feier haben unsere Braut und unser Bräutigam zwei Texte vorgeschlagen: Die erste Lesung ist aus dem Heiligen Buch des Islams, dem Koran: die Sure 109. Die zweite Lesung ist aus dem Heiligen Buch des Christentums, der Bibel im Neuen Testament: das Hohe Lied der Liebe aus dem ersten Korintherbrief des Paulus, im 13. Kapitel.

Zu beiden Texten möchte ich einige Anmerkungen machen, Gedanken anstoßen, die für Euch, Caroline und Simo, über den heutigen Tag Eurer kirchlichen Eheschließung hinaus wichtig sein können. Aber auch uns, die wir an Eurem Hochzeitstag teilnehmen, gehen diese Texte etwas an, weil sie religiöse Haltungen herausstellen, die wir im Alltag immer wieder leben sollen.

Simo wollte mit der "Sure über die Ungläubigen" niemanden provozieren oder skandalisieren oder gar verletzen. Denn auch diese "Sure über die Ungläubigen" ist aus ihrem Zusammenhang und geschichtlichen Umfeld zu deuten.

Muhammad stammt bekanntlich aus Mekka. Dort glaubten die Menschen an mehrere Götter. Als Muhammad auftrat und sie zum Glauben an den einzigen wahren Gott aufforderte, folgten ihm nur wenige. Schlimmer noch, es ging ihm wie den jüdischen Propheten und christlichen Aposteln vor ihm: er wurde verspottet und ausgelacht wegen seiner Botschaft. Aus dieser Zeit stammt die Verkündigung der Sure 109 "Die Ungläubigen".

Muhammad sagt hier: An viele Götter zu glauben, mehr als einen Gott zu verehren, das ist Unglauben und [was das arabisch Wort für Unglaube auch bedeutet:] Undankbarkeit. Muhammad dagegen glaubt dem einen wahren Gott, dankt ihm für seine Schöpfung und verehrt nur ihn. "Ihr in der Vielgötterei habt eine ganz andere Religion als ich!", heißt es am Schluss der Sure.

Darin stimmen alle, die zum ahl al-kitab, zu den Buchreligionen, gehören, überein: Es gibt nur einen wahren Gott, und ihm wollen wir, die wir gemeinsam an ihn glauben, auch miteinander dienen: Juden, Christen und Muslime. Und wir haben einen gemeinsamen Vater im Glauben, Abraham.

So ist die Lesung aus dem Koran die Einladung an jede und jeden, sich zu prüfen, ob und welchen Göttern er oder sie nachfolgt, welche Ersatzreligionen Menschen sich heute suchen, um den "Himmel" auf die Erde zu holen in der Hoffnung, glücklich zu werden.

Das Angebot der drei Buchreligionen, der monotheistischen Religionen, ist es, sein Leben aus der Hand des Schöpfergottes anzunehmen und im Blick auf seine Botschaft zu gestalten. Dem Muslim hilft dabei der Koran als Richtschnur, weil er die "Wortwerdung" ["Inverbation"] der Rede Gottes an Muhammad ist: der Koran regelt das Miteinander der Muslime und ihr Verhältnis zu Andersgläubigen [Juden und Christen] und Ungläubigen.

Die Bibel stellt die "Fleischwerdung" ["Inkarnation"] Gottes in den Mittelpunkt, für die Christen erfolgt in Jesus Christus. Weil Gott in Jesus Christus Mensch ["Fleisch"] geworden ist, sollen wir auch immer mehr Menschen werden, die sich nach Gott ausstrecken. Das beschreibt Paulus im Hohen Lied der Liebe, das uns Caroline als Text für diese Feier aus der christlichen Tradition zumutet.

Zunächst gilt es, den Zusammenhang des 1. Korintherbriefes anschauen, um zu verstehen, warum Paulus dieses Hohe Lied der Liebe schreibt. Der Anlas ist ein menschlicher, allzu menschlicher: es war Krach in Korinth. Deshalb ist auch der letzte Vers des 12. Kapitels für den Kontext wichtig.

Und weil es Krach in Korinth gab, sah sich Paulus veranlasst, diesen Hymnus auf die Liebe, das Hohe Lied der Liebe zu schreiben. Das Hohe Lied der Liebe sollte gleichsam die Folie sein, der Hintergrund, auf der die Gemeinde in Korinth ihr konkretes Leben bedenken sollte, um sich dann zu ändern. Denn: es war Krach in Korinth.

Gleich zu Beginn macht Paulus auf etwas Wichtiges aufmerksam:

bullet

LIEBE IST EIN WEG!

Nur dann, wenn ich mich auf den Weg mache, liebe ich und kann ich geliebt werden. Das Modell des Weges bedeutet aber eine Herausforderung. Liebe ist keine Sache, kein etwas, das ich - einmal in meinem Besitz - nie wieder verlieren kann. Liebe ist Bewegung. Es gibt vieles, das ich zurücklassen muss, wenn ich auf dem Weg bin, weil es mich am Gehen hindert, weil es schwer und sperrig ist. Oder aber ich bleibe auf dem Weg stehen. Liebe ist für Paulus gleichsam das Strickmuster des Lebens. Und so habt auch Ihr beide, Caroline und Simo, schon ein gutes Stück gemeinsamen Weges hinter Euch und hoffentlich noch einen langen gemeinsamen Weg vor Euch.

Schauen wir uns näher an, wie Paulus Liebe ausbuchstabiert:

bullet

LEBEN OHNE LIEBE

Gleich an den Anfang setzt Paulus eine ungeheure Provokation. Alles, was einem normalen Menschen so wichtig ist - großartige Leistungen, intellektuelle Fähigkeiten, soziale Anerkennung - das alles wäre nichts, wenn die Menschen, wenn der einzelne Mensch, keine Liebe hätten. Aber, so werden einige einwenden, Liebe, die hat doch ein jeder Mensch, wenigstens mehr oder weniger.

Schauen wir einmal näher hin, was Liebe positiv für Paulus bedeutet:

bullet

LEBEN MIT LIEBE

Hören wir nochmals den Text an:

bulletLiebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand." 1 Kor 13, 4-7

Ich meine schon, das ist sehr konkret, vielleicht zu konkret, was der Paulus hier unter einem Leben in Liebe versteht. Und es sollte uns klar sein: diese Erwartungen gehen jeden von uns ab. Liebe ist nicht nur ein Schlagwort für Feiertage und Hoch-Zeiten, wie an der Eurigen heute, Caroline und Simo. Liebe ist auszubuchstabieren in der Gewöhnlichkeit und Alltäglichkeit des Lebens. Denn es war Krach in Korinth. Und auch im Zusammenleben zweier Menschen, in unseren Familien und Gemeinschaften, da gibt es Momente, wo es kracht, wie in Korinth. Und da wird deutlich: es geht nicht um Liebe als ein diffuses Glücksgefühl oder als eine Idylle oder als eine heile Welt für den Moment Eures Festtages.

Schauen wir noch einmal genauer hin:

bullet

LEBEN MIT LIEBE

Das bedeutet: langmütig sein: einen langen Mut füreinander aufbringen und diesen Mut immer neu einüben; nicht prahlen, nicht reizen, Böses nicht nachtragen ... kurzum: nicht den eigenen Vorteil suchen, sondern den des Nächsten. Einander mitnehmen auf den Weg der Liebe. Sich selbst mitnehmen lassen vom anderen.

bullet

MIT LIEBE

Das bedeutet: alles dulden, alles glauben, alles hoffen, alles tragen. Liebe fordert auch Heroismus, gerade in ihrer Alltäglichkeit. Diese Liebe weiß um die Spannungen, in denen wir leben: in unserem persönlichen Alltag, in unseren Beziehungen: mit dem Partner, mit Verwandten und FreundInnen, in der Unterschiedlichkeit religiöser Traditionen. Die Liebe flieht nicht vor den Schwierigkeiten, die Liebe bleibt unter den Schwierigkeiten. Die Liebe ist jene Kraft, die Jag-Sagen lässt, obwohl alles so ausweglos scheint, obwohl der andere mich so unendlich enttäuscht hat, obwohl ich mir mit meinen Eigenarten oft selbst im Wege stehe.

bullet

MIT LIEBE

Das bedeutet: die Liebe hört niemals auf. Und darin, so scheint mir, liegt die größte Herausforderung für uns heutige Menschen. Wir leben in Beziehungen, die durch Verträge auf Gegenseitigkeit bestimmt sind, mit festgelegtem Verfallsdatum oder fristloser Kündigung bei Nichtgefallen oder Ent-Täuschung. Jeder hat Ansprüche an den anderen, hat ein Recht auf ... Wir versichern uns gegen jede Unbill des Lebens. Aber: Das Modell christlicher Liebe liegt da quer dazu. Liebe ist nicht einklagbar. Liebe ist lebenslange Aufgabe, auch in einer Ehe.

Auch wenn es einmal Krach bei Euch gibt wie es Krach gab in Korinth: Caroline und Simo, Ihr könnt Euch der Liebe als Aufgabe stellen, weil wir als Christen ein Beispiel haben, das Vorbild der Liebe, Jesus Christus, der von den Muslimen als Prophet verehrt wird.

Gott hat uns in Jesus Christus, dem menschgewordenen Sohn, seine Liebe bedingungslos angeboten. Jesus Christus hat eine Liebe gelebt, die nicht den eigenen Vorteil sucht. Jesu Liebe trug alles: bis in seinen Tod und darüber hinaus in die Herrlichkeit der Auferstehung.

Der Glaube an Jesus schenkt uns die Gewissheit, dass Liebe bedingungslos lebbar ist. Wir leben in der Hoffnung, dass Jesu Liebe uns in unserer menschlichen Begrenztheit trägt.

Vertrauensvoll könnt Ihr, Caroline und Simo, Euch miteinander auf den Weg der Liebe machen und Euch lebenslange Treue geloben in guten und in schweren Tagen:

bulletDen Weg der Liebe, von dem Ihr wisst, dass er kein einsehbarer und übersehbarer Weg ist.
bulletDen Weg der Liebe, von dem Ihr wisst, dass Ihr ihn oft nicht weitergehen wollt, weil Euch Vertrauen und Hoffnung schwer fallen.
bulletDen Weg der Liebe, von dem Ihr wisst, dass Ihr ihn nur begrenzt gestalten könnt, weil Ihr nicht alleine auf dieser Welt lebt, sondern in einem Beziehungsgeflecht.
bulletDen Weg der Liebe, von dem Ihr wisst, dass Ihr immer neue Erfahrungen auf ihm machen werden.
bulletDen Weg der Liebe, von dem Ihr hofft, dass Ihr ihn dann vollendet haben werdet, wenn Eure Liebe aufgeht in der Liebe des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Ich wünsche Euch, Caroline und Simo, dass Ihr Euch gegenseitig in Treue und Liebe Weggefährten seid und bleibt in guten und in schlechten Tagen, begleitet von Gott, dem Schöpfer. Amen.

horizontal rule

©1998- 2012 Pater Dr. Benno Kuppler SJ |werte-wirtschaft-weiterbildung.de|WirtschaftsSeelsorger | UnternehmerBerater | EthikErzähler | münchen|file last updated 2012-01-01| we-wi-we Impressum| wirtschaftsethik | predigten| we-wi-we @ktuelles| Mein Kurzporträt pdf-file| Optimale Darstellung IE [download]