Der Sämann, die Saat & der liebe Gott
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Dr. Benno Kuppler

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"Der Sämann, die Saat und der liebe Gott"
Hochzeit von Barbara Keis und Günther Wengert
in der St. Peter und Paul Kirche zu Modelshausen am 30. Juni 2001

Lesungen: Jesaja 55, 6-13; Matthäus 9, 1-9
Predigtskizze

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Liebe Eltern und Geschwister des Brautpaares,
liebe Verwandte und Freunde,
liebe Bärbl, lieber Günther, lieber Leonhard,
Schwestern und Brüder im Glauben,

Wer Ohren hat, der höre!

Titel der Predigt

"Der Sämann, die Saat und der liebe Gott"

Textauswahl

Die Rede über das Himmelreich: Das Gleichnis vom "zuversichtlichen Sämann": Matthäus 13,1-9
Die Teilnahme des ganzen Volkes am Heil: Jesaja 55,1-5. Epilog: Mahnung zur Umkehr und zum Vertrauen auf Gottes Wort: 55,6-13
nicht der "Städter", der dem Land die Botschaft bringt
Rosen von der standesamtlichen Hochzeit

Texterweiterung

Lesung

bulletJesaja 55:7: Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen.

Evangelium: Sinn und Zweck der Gleichnisse: Matthäus 13,18-23:

bulletMatthäus 13:10: Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?

Einleitung

bullet13:1 An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees.
bullet13:2 Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.
bullet13:9 Wer Ohren hat, der höre!
bulletIs 55:6 Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist.

Wo, wann und wie machen wir uns auf den Weg zu Jesus?

Zählen wir uns zu den "Leuten", die namenlos und gesichtslos sind, oder sind wir Teil der Jünger, den Jesus sein Gleichnis deutet?

Oder kennen Sie das auch: der Wechsel zwischen den Leuten: "Wer Ohren hat, der höre!" und den Jüngern: "Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet.". Mal bin ich da, mal bin ich dort.

Nähe und Distanz zu Jesus ändern sich immer wieder im Zeitlauf des Lebens: Verhältnis zu Jesus als Lebensaufgabe.

Thema

bulletDas Bild dieser Gleichnisrede ist künstlich von der Deutung her konstruiert.
bulletWeggefressen, verbrannt, erstickt werden sind Abbilder aus dem geistlichen Leben.
bulletWichtig die Weckformel: Wer Ohren hat, der höre!
bulletUmkehr, Bekehrung
bulletWort bedeutet immer auch Gerede, Geschwätz, Unsinn und Gestammel, verletzende und tötende Worte, Schall und Rauch.
bulletEs geht um die theologischen Zwischentöne:
bulletEigenart des menschlichen Missverstehens:
bulletder Mensch ist nicht einfach dumm, sondern abweisen.
bulletSein Unverständnis lässt das mangelnde Einverständnis erkennen.
bulletErst mit der Zustimmung wird das Rätselvolle auch verstanden.
bulletAnerkenntnis führt zur Erkenntnis.
bulletIdentifikationen: Same: Wort; Boden: Hörer
bulletWer Ohren hat, der höre!: Hören als Tat, die Heil bringt; Hören als Tor zu Freiheit, Frieden und Erlösung; Hören als Grundhaltung
bulletLebenssituationen
bulletFolgerungen

Anfragen

bulletWollt ihr euch selbst in und aus diesem Gleichnis verstehen?
bulletAnfragen an das Brautpaar
bulletAnfragen an jede und jeden von uns

Wer Ohren hat, der höre!

"Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet."

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