Von der Saat und dem Unkraut
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Dr. Benno Kuppler

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Von der Saat und dem Unkraut

Lesung: Mt 13, 24-30

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Gott hat mit seinem Wirken Gutes im Sinn - auf der anderen Seite steht der "Feind", der in V 39 als "Teufel" bezeichnet wird - trotz allen Unkrautes: Gott kann in Geduld und Ausdauer den Tag der Ernte erwarten, um Frucht und Unkraut zu trennen - Knechte können vom Herrn Langmut, Geduld lernen.

Für uns: die Anfechtung: sind wir nicht oft ungeduldig mit "lauen Menschen": "falsche" Kompromisse; "verbürgerlichte" Existenzen; fehlender Idealismus, gleichsam: falsches Bewusstsein.

Beispiel Jesu: da waren nicht nur Helden in seiner Umgebung, auch zwielichtige Gestalten; mehr noch: die Spaltung geht oft durch den einzelnen hindurch.

"ich": oft hart gegenüber anderen; aber nachsichtig mit eigenen Inkonsequenzen!?

Beispiel Gottes: Gott lässt wachsen - er tut das Entscheidende: säen. Dann lässt er wachsen. Gegen unser Empfinden: müssen immer was tun: gießen, hegen, pflegen.

Beispiel Gottes: Gott kann sich das Böse leisten - er lässt es zu, duldet es. Da setzt oft verständliche Kritik an: er weiß, dass es im Gericht/Ernte auseinander geteilt wird, aber:

Beispiel Gottes: Gott hat Geduld

die Frucht zeigt sich erst in der Reife; Wachstum braucht Zeit: wenn wir klare Verhältnisse schaffen wollen, - aus Ungeduld - ist die Gefahr, dass wir gute Triebe mit vernichten:

nochmals für uns: - wo müssen wir wachsen lassen? Haben wir überhaupt gesät, um wachsen lassen zu können?! Wo sind wir ungeduldig? "wie auf einen alten Esel einreden" Eltern-Kinder, Kinder-Eltern, innerhalb einer Beziehung, müsste nicht unser Leben das Zeugnis sein? Leben als Saat! Leben lassen - wachsen lassen - reifen lassen.

bulletWACHSTUM für den Einzelnen
bulletWACHSTUM für Beziehungen
bulletWACHSTUM im Glauben
bulletWACHSTUM in Hoffnung
bulletWACHSTUM in Liebe

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