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benno.kuppler[at]jesuiten.org |
Zwischen angespannter Wachsamkeit und entspannter
Aufmerksamkeit.
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| Anhäufung von Redeabschnitten, die Lukas zusammengestellt hat und die ähnlich bei Matthäus vorkommen. | |
| Entscheidung für eine Meditation über den Vers 35 "Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen!" |
| Bereitschaft zur Arbeit [Gürtel nicht ablegen] und Wachsamkeit [Lampen brennen]. | |
| Wo machen Sie und ich solche Erfahrungen? |
| Gameboy für Kinder, Spannung Weg, weil Batterie leer | |
| Standby bei elektronischen Geräten: TV, Radio, Musikanlagen, PC, Handy | |
| immer im Zustand der "Spannung", kostet Energie, nicht nur Strom, wenn wir dies auf den Menschen übertragen: | |
| Arbeitsleben: Bedienung von Maschinen, Konkurrenzsituation zu Kollegen, Angst vor Fehlern, Angst vor Vorgesetzten, nicht mehr gebraucht werden | |
| Schule und Studium: Studienerfolg, Fülle des Materials, Versagensangst | |
| Autofahren: hohes Tempo, Unfallgefahr | |
| Stresssituationen in Beziehungen | |
| Stresssituationen in Zeitdruck |
| Muße, bei Kinder die Selbstvergessenheit | |
| Kunst und Kultur: darin steckt auch Kult | |
| Glauben und Religiosität | |
| liebende Aufmerksamt | |
| Zeit füreinander haben | |
| Zeit für Gott haben | |
| sich Zeit schenken lassen | |
| Zeit gestalten = Ferienzeit |
| bedeutet: keine angespannte Wachsamkeit, aber die Chance zur entspannten Aufmerksamkeit | |
| nicht eine Frage des großen Geldes, der weiten Reise, der ausgefallensten Abenteuer. | |
| Frage, wie ich mit mir selbst und den anderen umgehe. Dass ich spüre, wo mein Leben und ich alleine von der Arbeit bestimmt werden. | |
| offen bin für Unerwartetes, für Erlebnisse und Ereignisse, die ich nicht vorausgeplant habe. Dass ich mehr Mensch werde, weil ich mich nicht selbst bewerte nur aufgrund der Leistungen meiner Arbeit. | |
| eine wichtige Zeit im Rhythmus des Lebens. Das ist eine geschenkte und eine verdiente Zeit. Ferien. Urlaub. | |
| Chance, sich selbst von einer anderen Seite kennenzulernen. Und dazu brauche ich nicht das große Geld und muß nicht weit Weg fahren. | |
| Karl Valentin, der Münchner Komiker, drückte es einmal so aus: "Heute will ich mich besuchen, hoffentlich bin ich daheim." | |
| Daheimsein. Kaum sind Menschen im Urlaubsort angekommen, möchten sie schon wieder daheimsein. Warum fällt es schwer, sich am Urlaubsort, in einem Ferienclub daheim zu fühlen? | |
| in der Vorbereitung der Ferien Schritte übersehen: Welche Art von Ferien ist dieses Jahr für mich, für uns die richtige? | |
| was tut mir, was tut uns jetzt gut im Urlaub? | |
| Anstrengung, zu einer anderen Form von Leistung, wenn ich ein Pflichtprogramm zu absolvieren habe. | |
| mit Leib und Seele bei sich selbst anzukommen, wieder einmal bei sich daheimzusein. Ferien zu Hause müssen deshalb nicht langweilig sein. Urlaub in der Ferne ist keine Garantie für Ferienfreude. | |
| Erholung an Leib und Seele ist nicht im Preis der Pauschalreise eingeschlossen. Dafür sind sie selbst zuständig. | |
| Auf einer Spruchkarte las ich: "Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe." Also denn: singen sie und spielen sie miteinander! Daheim und anderswo. |
Frohe und erholsame Ferien. Und gehen Sie entspannt und achtsam mich sich um. Dann brauchen Sie Ihren Gürtel nicht ablegen, und können Ihre Lampen brennen lassen! Gott sei mit Ihnen.
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©1998- 2012 Pater Dr. Benno Kuppler SJ |werte-wirtschaft-weiterbildung.de|WirtschaftsSeelsorger | UnternehmerBerater | EthikErzähler | münchen|file last updated 2012-01-01| we-wi-we Impressum| wirtschaftsethik | predigten| we-wi-we @ktuelles| Mein Kurzporträt pdf-file| Optimale Darstellung IE [download] |